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Aktualisierungen zum Nahostkrieg: Trump sagt, US-Iran-Friedensabkommen „ist noch nicht einmal vollständig verhandelt“
Quelle Fxstreet
Hier ist eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen im Nahostkrieg, die sich am Wochenende ereignet haben und voraussichtlich in der kommenden Woche erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben werden.
Axios berichtete am späten Samstag unter Berufung auf einen US-Beamten, dass die Vereinigten Staaten (USA) und der Iran kurz davor stehen, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die eine 60-tägige Verlängerung des Waffenstillstands beinhaltet, während der die Straße von Hormus wieder geöffnet werden soll, Iran sich bereit erklärt, die in der Wasserstraße gelegten Minen zu räumen und Schiffen die freie Durchfahrt zu ermöglichen. Im Gegenzug würde die USA ihre Blockade der iranischen Häfen aufheben.
Der Axios-Bericht fügte hinzu, dass „der US-Beamte sagte, es werde kein ‚einseitiger Waffenstillstand‘ sein, und wenn die Hisbollah versuchen sollte, sich neu zu bewaffnen oder Angriffe zu provozieren, würde Israel erlaubt sein, Maßnahmen zu ergreifen, um dies zu verhindern. ‚Wenn die Hisbollah sich benimmt, wird sich Israel auch benehmen.‘“
US-Außenminister Marco Rubio sagte am Sonntag: „Wir verschieben das nicht auf später. Nukleare Verhandlungen sind hochkomplexe Angelegenheiten. Man kann keine nukleare Sache in 72 Stunden auf einer Serviette erledigen.“
„Im Moment unterstützen sieben oder acht Länder in der Region diesen Ansatz, und wir sind bereit, mit diesem Ansatz voranzukommen“, fügte Rubio hinzu.
Als Reaktion auf den potenziellen US-Iran-Friedensdeal berichtete ein israelischer Beamter, dass Premierminister Benjamin Netanyahu Trump klargemacht habe, dass Israel sich bei der Reaktion auf „alle Bedrohungen“, einschließlich an der Grenze zum Libanon, nicht einschränken lassen werde, so die New York Times.
Laut Reuters unter Berufung auf Nachrichten der iranischen Tasnim-Nachrichtenagentur blockiere die US-Regierung weiterhin einige Klauseln der Vereinbarung zur Beendigung des Krieges, darunter die Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte.
US-Präsident Donald Trump schrieb in einem Beitrag auf Truth Social: „Wenn ich einen Deal mit Iran mache, wird es ein guter und ordentlicher sein, nicht wie der von Obama, der Iran enorme Mengen an BARGELD gab und einen klaren und offenen Weg zu einer Atombombe eröffnete.“
„Unser Deal ist das genaue Gegenteil, aber niemand hat ihn gesehen oder weiß, was er ist. Er ist noch nicht einmal vollständig verhandelt. Also hört nicht auf die Verlierer, die etwas kritisieren, von dem sie nichts wissen.“
„Im Gegensatz zu denen vor mir, die dieses Problem vor vielen Jahren hätten lösen sollen, mache ich keine schlechten Deals!“
Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.
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