Die schwedische CPIF-Inflation vom Oktober war höher als erwartet und bestärkt die Riksbank in ihrer vorsichtigen Haltung gegenüber weiteren Zinssenkungen, stellt Francesco Pesole, Devisenanalyst bei ING, fest.
Gedämpfte EUR/SEK-Reaktion, da sich die Märkte langsam anpassen
"In Schweden fiel die CPIF-Inflation im Oktober mit 3,1% etwas höher aus als erwartet, und auch die Kerninflation lag mit 2,8% leicht über dem Konsens. Dies bestätigt im Großen und Ganzen die unveränderte Aussage der Riksbank von gestern: die Messlatte für eine weitere Zinssenkung ist hoch."
"Die Reaktion des EUR/SEK war gering, da die Märkte wenig bis gar keine Chancen auf weitere Zinssenkungen einpreisten. Wie dem auch sei, die Daten bestätigen in bescheidenem Maße unsere bärische EUR/SEK-Einschätzung. Wir streben nun eine kurzfristige Rückkehr auf 10,90 an."
Haftungsausschluss: Die Inhalte auf Mitrade Insights dienen ausschließlich Informations- und Marketingzwecken. Sie wurden nicht gemäß den gesetzlichen Anforderungen erstellt, die die Unabhängigkeit von Anlageforschung fördern, und unterliegen keinem Verbot von Geschäften vor der Verbreitung von Anlageforschung. Nichts in diesen Materialien stellt eine Anlageberatung, eine persönliche Empfehlung, Anlageforschung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Die Inhalte wurden ohne Berücksichtigung Ihrer individuellen Anlageziele, finanziellen Verhältnisse oder Bedürfnisse erstellt und sind nicht als solche zu verstehen. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen und/oder Ergebnisse. In die Zukunft gerichtete Szenarien oder Prognosen sind keine Garantie für künftige Entwicklungen; tatsächliche Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen abweichen. Mitrade übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen und haftet nicht für Verluste, die aus dem Vertrauen auf diese Informationen entstehen.