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Bitcoin in der Zange: Anleger sichern sich ab – Absturzrisiko wächst

Quelle Fxstreet

Bitcoin bewegt sich weiterhin in einer engen Spanne zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar und findet laut Analysten von Glassnode derzeit keinen klaren Impuls für einen nachhaltigen Ausbruch, wie aus einem Bericht vom Mittwoch hervorgeht.

Im Zentrum der aktuellen Entwicklung steht die Kennzahl „Total Supply in Loss“, die das Volumen an Bitcoin misst, die zuletzt zu Preisen oberhalb des aktuellen Marktniveaus bewegt wurden.

Auf Basis des 30-Tage-Durchschnitts (SMA) verweist Glassnode darauf, dass derzeit rund 8,4 Millionen Bitcoin im Verlust gehalten werden. Dieses Niveau entspricht den Verhältnissen Mitte 2022, als ein vergleichbarer Angebotsüberhang zunächst umfangreich umverteilt werden musste, bevor sich der Markt stabilisierte.

BTC Total Supply in Loss (30D SMA). Quelle: Glassnode

„Historisch gesehen erforderte die Auflösung eines Angebotsüberhangs in dieser Größenordnung eine deutliche Umverteilung von Coins von verlustrealisierenden Haltern hin zu neuen Käufern zu niedrigeren Preisen. Das Beispiel des Bärenmarkts 2022 ist hierbei aufschlussreich“, erklärte Glassnode.

Das Angebot langfristiger Halter belastet Bitcoin weiter

Dem Bericht zufolge ist der 30-Tage-Durchschnitt der realisierten Verluste bei langfristigen Investoren seit November stetig gestiegen und liegt inzwischen bei rund 200 Millionen US-Dollar pro Tag.

Zwar sei diese Welle von Verlustrealisierungen notwendig für eine Marktbereinigung, doch für eine nachhaltigere Erholung müsste der Verkaufsdruck laut Glassnode auf unter 25 Millionen US-Dollar täglich zurückgehen.

Zudem verweist Glassnode darauf, dass die Spot-Handelsvolumen-Daten der Coinbase auf 30-Tage-Sicht leicht ins Positive gedreht haben. Dies deute darauf hin, dass Käufer nach einer längeren Verkaufsphase zu Jahresbeginn beginnen, das Angebot aufzunehmen.

Die vergleichsweise moderaten Daten signalisierten jedoch, dass die Nachfrage weiterhin vorsichtig und nicht von starker Überzeugung geprägt ist.

BTC Spot Volume Delta (Coinbase). Quelle: Glassnode

Auch die Beteiligung von Unternehmen nimmt ab: So hat Marathon Digital seine Bitcoin-Bestände reduziert und rund 15.000 Bitcoin verkauft. Damit bleibt Strategy einer der wenigen konstanten Großkäufer, wobei das Unternehmen in der vergangenen Woche keine zusätzlichen Bestände aufgebaut hat.

Der Rückgang zeigt, dass sich Engagements von Unternehmensreserven zunehmend auf wenige Akteure konzentrieren, was die stabilisierende Wirkung auf den Bitcoin-Preis abschwächen könnte.

„Die Nachfrage von Unternehmensseite ist weiterhin vorhanden, aber weniger breit aufgestellt und damit eine weniger robuste Quelle struktureller Unterstützung als in früheren Phasen des Zyklus“, heißt es in dem Bericht.

An den Derivatemärkten deuten Indikatoren auf nachlassende Zuversicht und eine zunehmend defensive Haltung hin.

Die Richtungsprämie im Perpetual-Markt hat sich in Richtung neutraler Werte verengt, was auf eine fehlende klare Positionierung hindeutet.

Trotz der oberflächlichen Ruhe bauen sich Risikosignale weiter auf. Der sogenannte 25-Delta-Skew, ein Maß für die Marktstimmung, ist insbesondere bei länger laufenden Optionen gestiegen. Dies spricht dafür, dass sich Händler verstärkt gegen mögliche Kursrückgänge absichern.

„Der Markt preist derzeit keine starken Kursbewegungen aggressiv ein, gewichtet jedoch über die gesamte Kurve hinweg zunehmend Abwärtsrisiken höher. Das deutet eher auf eine anhaltend defensive Haltung als auf eine kurzfristige Reaktion hin“, schrieb Glassnode.

Zudem ist die Gamma-Positionierung der Market Maker unterhalb der aktuellen Preisspanne negativ geworden und reicht von etwa 68.000 US-Dollar bis in den oberen Bereich von 50.000 US-Dollar. In einem solchen Umfeld neigen Market Maker dazu, bei fallenden Kursen zusätzlich zu verkaufen, was Abwärtsbewegungen verstärken kann, falls sich der Verkaufsdruck erhöht.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert Bitcoin bei rund 67.000 US-Dollar.

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Autor  FXStreet
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