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Pfund Sterling bleibt stabil, da Händler Vorsicht vor der Fed-Entscheidung walten lassen

Quelle Fxstreet
  • GBP/USD bleibt stabil, da die Anleger vor der Zinssatzentscheidung der Fed am Mittwoch vorsichtig bleiben.
  • Händler warten auf Powells Hinweise, wie steigende Ölpreise die geldpolitische Ausrichtung der Fed beeinflussen könnten.
  • Händler erwarten, dass die BoE die Zinssätze bei 3,75% hält, da die inflationsbedingten Ängste aufgrund des Iran-Konflikts steigen.

GBP/USD stabilisiert sich nach Gewinnen in den beiden vorherigen Sitzungen und pendelt während der asiatischen Handelsstunden am Mittwoch um 1,1350. Das Paar zeigt eine begrenzte Bewegung, da der US-Dollar (USD) stabil bleibt, während die Anleger vor der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve (Fed), die für später am Tag geplant ist, vorsichtig bleiben. Händler konzentrieren sich auf Hinweise von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell, wie der jüngste Anstieg der Ölpreise die geldpolitische Ausrichtung der Zentralbank beeinflussen könnte.

Die Märkte erwarten allgemein, dass die Federal Reserve ihren Leitzins im März im Bereich von 3,50%–3,75% unverändert lässt, so das CME FedWatch Tool. Wenn die Fed sich entscheidet, die Zinssätze stabil zu halten, wäre dies die zweite aufeinanderfolgende Pause und spiegelt eine vorsichtige Haltung angesichts zunehmender wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten wider.

Händler erwarten, dass die Bank of England (BoE) die Zinssätze am Donnerstag bei 3,75% unverändert lässt. Steigende Ölpreise im Zuge des anhaltenden Iran-Konflikts haben die Inflationserwartungen im Vereinigten Königreich angehoben und die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im März stark reduziert. Vor dem Konflikt hatten die Märkte eine 80%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im März eingepreist; die Stimmenverteilung wird genau beobachtet, wobei ein Ergebnis von 6–3 eine dovishere Neigung signalisiert als der erwartete Konsens von 7–2.

Marktteilnehmer beobachten auch die Energiepreise, die nach den jüngsten US-Militärschlägen auf iranische Küstenstandorte in der Nähe der Straße von Hormuz wieder Unterstützung gefunden haben, da laut Reuters Bedrohungen durch Antischiffsraketen den globalen Versand betreffen. In der Zwischenzeit berichtete die BBC, dass Israel die Verantwortung für Angriffe übernommen hat, bei denen hochrangige iranische Beamte, darunter Ali Larijani und Basij-Chef Gholamreza Soleimani, getötet wurden.

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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