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USD/CHF bleibt aufgrund dünnen Handels am Karfreitag nahe 0,8000

Quelle Fxstreet
  • USD/CHF handelt seitwärts, da die Aktivität aufgrund der geringen Marktteilnahme am Karfreitag gedämpft bleibt.
  • Der US-Dollar hält sich aufgrund der Nachfrage nach sicheren Häfen nach den jüngsten Iran-Drohungen von Präsident Trump stabil.
  • Die Schweizer Inflation stieg im März auf 0,3 % im Jahresvergleich und bleibt nahe der unteren Zielgrenze der SNB, was den Druck für geldpolitische Änderungen verringert.

USD/CHF bleibt nach einem Anstieg von über 0,5 % am Vortag stabil und handelt während der asiatischen Handelszeiten um 0,7980. Das Paar bewegt sich wenig, da die Handelsaktivität aufgrund des Karfreitag-Feiertags gedämpft bleiben dürfte.

Der US-Dollar (USD) hält sich gegenüber seinen wichtigsten Währungen angesichts der steigenden Nachfrage nach sicheren Häfen nach den jüngsten Iran-Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump fest. US-Präsident Donald Trump gab keine Klarheit über Schritte zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus, warnte vor verstärkten militärischen Maßnahmen in den nächsten zwei bis drei Wochen und richtete starke Drohungen gegen den Iran. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi antwortete, dass die jüngsten US-Angriffe auf zivile Infrastruktur keinen Rückzug erzwingen würden, sondern vielmehr als Beweis für einen Gegner in Unordnung und moralischem Verfall zu sehen seien.

Der Präsident der Chicago Fed, Austan Goolsbee, äußerte am Donnerstag seine Besorgnis über steigende Ölpreise und bemerkte, dass diese die Bemühungen zur Eindämmung der Inflation erschweren könnten, insbesondere wenn die Benzinkosten stark steigen und die Inflationserwartungen anheben.

Unterdessen unterstützte der Präsident der Dallas Fed die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen bei der letzten FOMC-Sitzung unverändert zu lassen, und stellte fest, dass sich der Arbeitsmarkt seit Ende 2025 stabilisiert habe, obwohl das Beschäftigungswachstum weiterhin schwach und „unangenehm“ bleibe.

Die Schweizer Inflation stieg im März im Jahresvergleich auf 0,3 % von 0,1 %, lag damit unter der Prognose von 0,5 %, erreichte jedoch den höchsten Wert seit einem Jahr, was die steigenden Energiekosten im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten widerspiegelt. Das Preiswachstum bleibt nahe der unteren Grenze des 0–2%-Ziels der Schweizerischen Nationalbank, was den Druck für geldpolitische Änderungen verringert.

Schweizer Franken - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.

Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.

Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.

Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.

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