USD/CHF weitet am Dienstag zum zweiten Mal in Folge seine Verluste aus, da nachlassende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran die Nachfrage nach dem sicheren Hafen US-Dollar (USD) belasten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert das Paar bei rund 0,7921 und liegt damit 0,30 % im Minus.
Trotz verbesserter Marktstimmung bleiben die Händler vor der formellen Unterzeichnung des Abkommens am Freitag vorsichtig. Irans Außenminister Abbas Araghchi warnte, dass jeder israelische Angriff auf den Libanon oder eine fortgesetzte Besetzung seines Territoriums das Zwischenabkommen mit den USA verletzen würde.
Die anhaltende Unsicherheit könnte die Abwärtsbewegung des US-Dollars begrenzen und damit die Gewinne des Schweizer Frankens (CHF) deckeln. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen abbildet, notiert bei rund 99,50.
Die Händler verfolgen auch eine abwartende Haltung vor der geldpolitischen Bekanntgabe der Federal Reserve (Fed) am Mittwoch. Der kriegsbedingte Anstieg der Ölpreise hat den Inflationsausblick verkompliziert und gefährdet das Inflationsmandat der Fed.
Obwohl die Märkte eine unveränderte Zinspolitik bei der bevorstehenden Sitzung vollständig eingepreist haben, liegt der Fokus auf der Forward Guidance für die kommenden Monate und darauf, wie die Entscheidungsträger den jüngsten Inflationsanstieg bewerten.
Die durchschnittlichen SpeechTracker-Werte von FXStreet zeigen, dass sechs der elf stimmberechtigten FOMC-Mitglieder eindeutig hawkisch sind, wobei die meisten der übrigen Mitglieder ebenfalls eine hawkische Tendenz aufweisen. Die Analyse schließt den neu ernannten Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh nicht ein.
Obwohl der jüngste Rückgang der Ölpreise dazu beigetragen hat, die Inflationssorgen zu lindern und den Druck auf die Zentralbank zu verringern, die Zinsen anzuheben.

Im Tageschart hat sich der technische Ausblick für USD/CHF nach dem Scheitern der Käufer, die Gewinne über die psychologische Marke von 0,8000 auszubauen, von neutral zu bärisch gewandelt, wobei die Preise zurück in Richtung der wichtigen gleitenden Durchschnittsunterstützung gedrückt werden.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am 200-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 0,7906 gesehen, mit einer tieferen Unterstützung am 100-Tage SMA nahe 0,7839. Ein klarer Bruch unter letzteren würde den Weg für eine breitere Korrektur öffnen.
Der Relative Strength Index (RSI) hat sich auf rund 53 abgeschwächt, was darauf hindeutet, dass das bullische Momentum nachgelassen hat. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) bleibt zwar im positiven Bereich, aber das nachlassende grüne Histogramm deutet darauf hin, dass der Aufwärtsdruck allmählich an Stärke verliert.
Auf der Oberseite bleibt die Marke von 0,8000 der entscheidende Widerstand, wobei eine nachhaltige Bewegung darüber erforderlich ist, um das bullische Momentum wiederzubeleben.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)