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US Dollar Index klettert auf Fünf-Wochen-Hoch, da hawkische Fed-Wetten an Fahrt gewinnen

Quelle Fxstreet
  • Der US Dollar Index steuert auf seinen ersten Wochengewinn seit drei Wochen zu, gestützt durch höhere Treasury-Renditen, starke US-Inflationsdaten und geopolitische Spannungen im Nahen Osten.
  • Technisch gesehen behält der DXY nach der Rückeroberung seiner wichtigen gleitenden Durchschnitte einen konstruktiven kurzfristigen Ton bei.
  • Wichtige Unterstützungsniveaus werden beim 50-Tage-SMA nahe 99,00 und beim 100-Tage-SMA um 98,48 gesehen.

Der US Dollar Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, setzt am Freitag seine Rally fort und klettert auf den höchsten Stand seit dem 8. April, da Anleger den US-Dollar weiterhin bevorzugen angesichts der restriktiven Erwartungen an die Federal Reserve und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit rund um die US-Iran-Verhandlungen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der DXY bei rund 99,20 und befindet sich damit auf Kurs für seinen ersten Wochengewinn seit drei Wochen. Der Anstieg erfolgt, während Händler den US-Inflationsausblick nach einem weiteren starken Anstieg sowohl des Verbraucherpreisindex (CPI) als auch des Erzeugerpreisindex (PPI), die Anfang dieser Woche veröffentlicht wurden, neu bewerten, was den zweiten Monat in Folge mit beschleunigter Inflation im April markiert.

Höhere Ölpreise, die mit den Spannungen im Nahen Osten verbunden sind, bleiben ein wichtiger Treiber der Inflation. Nach den jüngsten Inflationsdaten haben Händler ihre Wetten erhöht, dass die Fed bis zum Jahresende die Zinsen anheben könnte, wobei das CME FedWatch Tool eine fast 50%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bei der Dezember-Sitzung anzeigt.

Steigende Inflationsrisiken und engere geldpolitische Erwartungen treiben die Renditen der US-Staatsanleihen nach oben, wobei die Benchmark-Rendite der 10-jährigen Treasury-Anleihen nahe einem Einjahreshoch notiert und die Aufwärtsdynamik des US-Dollars unterstützt.

Der Greenback findet zudem zusätzliche Unterstützung durch ein positives Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, bei dem beide Führer über Handel und stärkere Investitionsbeziehungen zwischen den beiden Ländern sprachen.

Unterdessen bleibt die Nachfrage nach dem Greenback als sicherer Hafen angesichts der anhaltenden Unsicherheit über die US-Iran-Atomverhandlungen stabil, wobei Präsident Donald Trump erneut mit der Wiederaufnahme militärischer Maßnahmen droht, falls keine Einigung erzielt wird.

Technische Analyse:

Auf der Tages-Chart setzt der Dollar Index seine Erholung über seinen wichtigsten gleitenden Durchschnitten fort und verstärkt eine konstruktive kurzfristige Tendenz. Der 50-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 99,00 stützt nun den Anstieg, während der 100-Tage SMA bei 98,48 eine tiefere Trendunterstützung bietet.

Die Momentum-Indikatoren untermauern den Aufwärtstrend, da der Relative Strength Index (14) bei 58,67 weiter in den positiven Bereich vordringt und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) deutlich positiv über der Nulllinie liegt.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 100,00, wobei ein Durchbruch dort das nächste Hindernis bei 100,50 freigeben würde. Auf der Unterseite bietet der 50-Tage SMA bei 99,00 unmittelbare Unterstützung, gefolgt vom 100-Tage SMA bei 98,48; ein tieferer Rücksetzer würde die horizontale Unterstützung nahe 97,75 als nächstes bedeutendes Nachfragenniveau ins Visier nehmen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

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