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Börsen in Japan und Südkorea brechen zu Handelsbeginn ein: Kospi fällt um fast 3 %, Nikkei verliert 1.500 Punkte, während Samsung, SK Hynix und SoftBank abstürzen

Quelle Tradingkey

TradingKey – Japanische und südkoreanische Börsen brechen zu Handelsbeginn ein! Nikkei stürzt um mehr als 1.500 Punkte ab, südkoreanische Aktien rutschen um 2,84 % ab, während Samsung, SK Hynix und SoftBank auf breiter Front nachgeben.

Im asiatischen Handel am 2. September eröffneten die wichtigsten Aktienindizes in Japan und Südkorea im Frühhandel jeweils mit Kurslücken nach unten. Darunter eröffnete der südkoreanische KOSPI Index mit einem deutlichen Minus von 2,84 % und verharrte bei 6.641,94 Punkten. Wichtige Tech- und Halbleiterwerte starteten schwächer und gaben weiter nach: Samsung Electronics fiel um 3,26 % und unterschritt die Marke von 260.000 Won, um bei 252.500 Won zu notieren; SK Hynix verlor 3,66 % auf 1.631.000 Won.

kospi-e443d39078fe4e0592e1f62a94d6fcbfKOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView

Belastet durch die nächtliche Volatilität an den Überseemärkten und schwächere Index-Futures zu Handelsbeginn stürzte der Nikkei 225 Index direkt zum Auftakt um mehr als 1.500 Punkte ab – ein Minus von 2,33 % auf 64.674,15 Punkte. Halbleiteraktien standen im Frühhandel generell unter Druck: Kioxia verlor 2,08 % und fiel unter die Marke von 50.000 Yen auf 49.940 Yen; die Aktie von SoftBank gab um 4,5 % auf 5.025 Yen nach.

Der kollektive Einbruch mit Abwärtslücken an den japanischen und südkoreanischen Börsen im Frühhandel war im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen: einen schweren Ausverkauf bei Halbleiteraktien und eine steigende Risikoaversion. Über Nacht verzeichneten US-Technologieaktien – insbesondere der Philadelphia Semiconductor Index sowie führende KI-Chiphersteller wie Nvidia – deutliche Rücksetzer, was die gegenüber der globalen Tech-Lieferkette äußerst sensiblen japanischen und südkoreanischen Märkte direkt belastete.

Zudem lagen die jüngsten US-Konjunkturdaten aus dem verarbeitenden Gewerbe, wie der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, unter den Erwartungen und fielen in den Schrumpfungsbereich. Zusammen mit der extremen Sensitivität des Marktes gegenüber dem anstehenden US-Arbeitsmarktbericht außerhalb der Landwirtschaft (NFP), der an diesem Freitag (4. September) veröffentlicht wird, löste dies bei Anlegern Sorgen über eine harte Landung der US-Aktien und der Weltwirtschaft aus.

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Mi. 04.Feb
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