NZD/USD handelt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts am Montag bei rund 0,5930 und liegt damit am Tag 1,00 % im Minus, da der US-Dollar (USD) von einer erneuten Nachfrage nach sicheren Häfen in einem risikoscheuen Marktumfeld profitiert. Das Paar bleibt trotz der Veröffentlichung besser als erwarteter chinesischer Produktionsdaten unter Druck, die normalerweise den Neuseeländischen Dollar (NZD) stützen würden, aufgrund der engen wirtschaftlichen Verbindungen Neuseelands zu China.
Am Montag veröffentlichte Daten zeigten, dass der RatingDog-Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe in China im Mai auf 51,8 von 52,2 im April zurückging. Der Wert lag jedoch über den Markterwartungen von 51,4. Trotz des stärker als erwarteten Ergebnisses konnte der Kiwi keinen Boden gewinnen, da Anleger weiterhin defensive Anlagen bevorzugten.
Die Marktstimmung wird weiterhin von den Entwicklungen im Nahen Osten dominiert. Laut der iranischen Tasnim-Nachrichtenagentur hat Teheran den Nachrichtenaustausch mit Washington aufgrund der anhaltenden Militäroperationen Israels im Libanon gegen die Hisbollah ausgesetzt. Zudem beschuldigte Iran die Vereinigten Staaten (US), den Waffenstillstand verletzt zu haben, nachdem das US-Zentralkommando (CENTCOM) am Wochenende Angriffe auf iranische Radar- und Drohnenanlagen durchgeführt hatte.
Diese Entwicklungen haben sowohl den US-Dollar als auch die Ölpreise gestützt. Der US Dollar Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, erholt sich zum Zeitpunkt der Berichterstattung auf rund 99,30, nachdem er am Freitag ein Zweiwochen-Tief erreicht hatte. Gleichzeitig steigt der Preis für West Texas Intermediate (WTI) Rohöl um 6,40 %, was Befürchtungen über erneute inflationsbedingte Belastungen schürt.
Die Märkte prüfen auch die Möglichkeit, dass die Federal Reserve (Fed) eine restriktivere Haltung beibehalten könnte, falls höhere Energiepreise die Inflation anheizen. Laut dem CME FedWatch Tool sehen Anleger derzeit eine 42%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bei der Sitzung im Dezember.
Die Marktaufmerksamkeit wird sich später in dieser Woche auf die US-Arbeitsmarktdaten richten, darunter der ADP-Beschäftigungsänderungsbericht und die Veröffentlichung der Nonfarm Payrolls (NFP) am Freitag. Ein stärker als erwarteter Beschäftigungsbericht könnte dem US-Dollar zusätzlichen Auftrieb geben und den Abwärtsdruck auf NZD/USD erhöhen.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Neuseeländischer Dollar (NZD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Neuseeländischer Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.32% | 0.02% | 0.24% | 0.30% | 0.42% | 0.98% | 0.75% | |
| EUR | -0.32% | -0.28% | -0.11% | -0.02% | 0.16% | 0.67% | 0.42% | |
| GBP | -0.02% | 0.28% | 0.21% | 0.26% | 0.38% | 0.95% | 0.69% | |
| JPY | -0.24% | 0.11% | -0.21% | 0.07% | 0.20% | 0.76% | 0.50% | |
| CAD | -0.30% | 0.02% | -0.26% | -0.07% | 0.12% | 0.67% | 0.44% | |
| AUD | -0.42% | -0.16% | -0.38% | -0.20% | -0.12% | 0.49% | 0.29% | |
| NZD | -0.98% | -0.67% | -0.95% | -0.76% | -0.67% | -0.49% | -0.24% | |
| CHF | -0.75% | -0.42% | -0.69% | -0.50% | -0.44% | -0.29% | 0.24% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Neuseeländischer Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als NZD (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.