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Yen-Schwäche alarmiert Tokio: Dollar könnte bis 162 Yen steigen

Quelle Fxstreet

Die Strategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, sehen den USD/JPY-Kurs zwar stabil, aber weiterhin auf erhöhtem Niveau. Die jüngsten Kursgewinne des Dollar hätten bereits Marken überschritten, die in der Vergangenheit Interventionen der japanischen Behörden ausgelöst hätten. Für die Zinssitzung der Bank of Japan (BoJ) am Dienstag werde allgemein eine Anhebung um 25 Basispunkte erwartet. Die Märkte preisten zudem bis Dezember nahezu einen weiteren Zinsschritt ein. Sorgen bereite den Analysten die Kommunikation der Notenbank, da Gouverneur Kazuo Ueda nicht teilnehmen werde. Widerstände sehen sie erst im Bereich von 162 Yen je Dollar, während die Unterstützung zwischen 156 und 158 Yen liege.

Begrenzte Widerstände bis 162 Yen

„Die anhaltende Schwäche des Yen bereitet Marktteilnehmern, Regierungsvertretern und Notenbankern Sorgen und schürt die Befürchtung möglicher Interventionen, während die Währungshüter zugleich die Folgen für die Inflation bewerten.“

„Die jüngste Schwäche des Yen am Kassamarkt (entsprechend Kursgewinnen bei USD/JPY) hat bereits Niveaus überschritten, die zuvor Maßnahmen zur Stabilisierung der Währung ausgelöst hatten, darunter Kursüberprüfungen im Januar sowie Interventionen Ende April und Anfang Mai.“

„Die jüngsten Konjunkturdaten aus Japan fielen begrenzt aus, und bis zur Zinsentscheidung der BoJ am Dienstag stehen keine weiteren wichtigen Termine auf dem Kalender. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte wird allgemein erwartet, und die Märkte preisen bis Dezember nahezu einen weiteren Zinsschritt ein.“

„Gouverneur Ueda wird nicht teilnehmen, was bei den Marktteilnehmern gewisse Sorgen hinsichtlich der Kommunikation der Notenbank auslöst, insbesondere mit Blick auf die Pressekonferenz nach der Sitzung.“

„Für USD/JPY sehen wir zwischen dem aktuellen Kursniveau und 162 Yen nur begrenzte Widerstände. Unterstützung erwarten wir im Bereich zwischen 156 und 158 Yen.“

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