Die Strategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, sehen den Kanadischen Dollar (CAD) durch fallende Ölpreise belastet, die mit Hoffnungen auf eine Entspannung im Konflikt mit dem Iran zusammenhängen. Eine verbesserte Risikostimmung an den Märkten stütze die Währung zwar etwas. Für einen nachhaltigeren Aufwärtstrend des CAD sei jedoch weiterhin ein insgesamt schwächerer US-Dollar erforderlich. Aus technischer Sicht bleibt USD/CAD überkauft und weist weiterhin positives Momentum auf. Das Risiko eines Anstiegs in die Widerstandszone zwischen 1,40 und 1,41 bleibt bestehen.
"Der CAD profitierte kaum von den zuvor gestiegenen Ölpreisen, scheint nun aber durch den Rückgang der Energiepreise im Zuge der Hoffnungen auf Frieden mit dem Iran belastet zu werden."
"Eine Erholung der Risikobereitschaft dürfte den CAD grundsätzlich stützen und könnte die Auswirkungen niedrigerer Energiepreise teilweise ausgleichen. Allerdings bestimmt der CAD sein Schicksal weiterhin nicht selbst, und für eine Verbesserung der Lage wäre vor allem ein breit angelegter Rückgang des US-Dollars erforderlich."
"Zumindest dürfte die Erholung an den Aktienmärkten und der etwas schwächere Ton des US-Dollars die Widerstandszone im Bereich von 1,40 festigen."
"Neutral - Der US-Dollar weist weiterhin eine positive Grundtendenz auf, allerdings bewegt sich die Handelsspanne innerhalb der Bandbreite des Vortages. Das könnte kurzfristig ein neutralisierendes Signal für die Kursentwicklung sein. Der US-Dollar bleibt zwar überkauft, das Trendmomentum ist jedoch weiterhin positiv."
"Die Kurssignale deuten derzeit nicht auf eine Trendwende hin. Selbst wenn dies der Fall wäre, sprechen die Bewegungen dieser Woche für weiterhin hohe Vorsicht. Das Risiko eines Anstiegs in die aus dem vierten Quartal stammende Konsolidierungszone zwischen 1,40 und 1,41 bleibt bestehen. Unterstützung liegt bei 1,3900."