NZD/USD gibt am Dienstag leicht nach oben nach und handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 0,5965, was einem Plus von 0,08% im Tagesverlauf entspricht. Das Paar behauptet sich gegenüber einem festeren US-Dollar (USD), der von der gestiegenen Nachfrage nach sicheren Häfen profitiert, da die geopolitischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und dem Iran weiterhin im Mittelpunkt der Marktaufmerksamkeit stehen.
Die USA erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf den Iran und seine internationalen Handelspartner. US-Finanzminister Scott Bessent hat eine Strategie skizziert, die darauf abzielt, Teheran weiter von der Weltwirtschaft zu isolieren, einschließlich Sanktionen gegen Länder und Unternehmen, die weiterhin mit dem Iran Handel treiben.
US-Präsident Donald Trump hat zudem gewarnt, dass ausländische Akteure nur noch begrenzte Zeit haben, ihre kommerziellen Beziehungen zu Teheran zu beenden, andernfalls drohen US-Finanzsanktionen. Die Kampagne sorgt jedoch für Unsicherheit an den Märkten, da Anleger infrage stellen, ob sie dazu beitragen wird, den Konflikt einer Lösung näherzubringen, oder stattdessen die Feindseligkeiten verlängert und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus verzögert.
Die daraus resultierende Nachfrage nach sicheren Häfen stützt den US-Dollar und begrenzt den Anstieg von NZD/USD. Allerdings steht der Greenback auch unter Gegenwind, nachdem das US-Finanzministerium beschlossen hat, seine Rückkaufoperationen für länger laufende Anleihen auszuweiten. Scott Bessent könnte bis zu 1 Billion US-Dollar aus dem Treasury General Account einsetzen, um diese Operationen zu finanzieren, ein Szenario, das die Liquidität am US-Markt und die Anleiherenditen beeinflussen könnte.
Auf der Konjunkturseite deuten die jüngsten Daten zur privaten Beschäftigung in den USA auf eine leichte Verbesserung hin. Der Vier-Wochen-Durchschnitt der ADP-Beschäftigungsveränderung liegt für den Zeitraum bis zum 8. August bei 11,75K Stellen pro Woche, nach zuvor 9,5K. Die Beschleunigung deutet auf eine gewisse Erholung bei den Einstellungen im privaten Sektor hin, ohne eine nennenswerte Bewegung des US-Dollars auszulösen.
Unterdessen bleibt der neuseeländische Dollar (NZD) durch die geldpolitischen Erwartungen gestützt. Anhaltend erhöhte Inflation untermauert die Möglichkeit, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) die Zinsen im September erneut anheben könnte, was dazu beiträgt, den Abwärtsdruck auf den Kiwi trotz eines geopolitischen Umfelds zu begrenzen, das für risikosensitive Vermögenswerte weiterhin ungünstig bleibt.
Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf mehrere wichtige Ereignisse in den Vereinigten Staaten. Am Dienstag stehen Daten zum Verbrauchervertrauen an, gefolgt vom Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) am Mittwoch. Der Vorsitzende der Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, wird dann am Freitag auf dem jährlichen Jackson-Hole-Symposium sprechen, einem Ereignis, das neue Hinweise auf den Kurs der US-Geldpolitik liefern könnte.
Im Ein-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5964 und hält einen leichten bullishen Bias, da sich das Paar oberhalb des 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5956 und des 200-Perioden SMA bei 0,5918 konsolidiert. Das Paar hat die kürzlich gebrochene abwärts gerichtete Trendlinie um 0,5959 überwunden, die nun als nahe Unterstützung dient, während der Relative Strength Index (RSI) um 55 auf ein moderates positives Momentum statt auf eine überdehnte Rallye hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung nahe der gebrochenen Trendlinienzone um 0,5959, gefolgt vom 100-Perioden SMA bei 0,5956 und der horizontalen Untergrenze bei 0,5940, bevor stärkere Unterstützung vom 200-Perioden SMA bei 0,5918 kommt. Auf der Oberseite befindet sich der unmittelbare Widerstand an der horizontalen Barriere um 0,5989, und ein klarer Durchbruch über dieses Niveau würde den Weg für eine weitere Erholung in Richtung höherer Hochs kurzfristig öffnen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)