Beim kommenden Flaggschiff-Smartphone Galaxy S26 Ultra könnte Samsung auf integrierte Magnete für den Qi2-Standard beim kabellosen Laden verzichten. Darauf deuten aktuelle Leaks und Berichte aus dem Umfeld des Unternehmens hin.
Bereits zuvor war bekannt geworden, dass das Gerät voraussichtlich keine Silizium-Kohlenstoff-Akkutechnologie nutzen wird, wodurch größere Fortschritte bei der Akkulaufzeit fraglich erscheinen. Die Diskussion um Qi2 hatte zuletzt an Fahrt aufgenommen, nachdem Samsung eine magnetische Wireless-Powerbank vorgestellt hatte. Beobachter gingen daher davon aus, dass auch das neue Spitzenmodell über einen fest verbauten Magnetring verfügen könnte.
Nun mehren sich jedoch Hinweise auf das Gegenteil. Durchgesickerte Abbildungen von passenden Schutzhüllen zeigen keine magnetischen Komponenten. Ergänzend wird berichtet, dass Nutzer für den Einsatz magnetischer Qi2-Ladegeräte oder Halterungen auf spezielle Zubehörlösungen angewiesen sein könnten.
Als Hintergrund gilt die Integration des S Pen. Magnetfelder können die Funktion von Eingabestiften beeinträchtigen, weshalb ein Verzicht auf Magnete im Gehäuse mögliche Störungen vermeiden würde. Damit könnte Samsung eine Abwägung zwischen kabellosem Ladekomfort und der uneingeschränkten Nutzung des Stylus getroffen haben.
Sollten sich die Angaben bestätigen, würde das Galaxy S26 Ultra zwar von den höheren Ladeleistungen des Qi2-Standards profitieren, jedoch ohne die nahtlose magnetische Ausrichtung, die bei einigen Konkurrenzmodellen bereits zum Einsatz kommt. Wie Samsung diese Einschränkung im Gesamtkonzept des Geräts ausgleicht, bleibt abzuwarten.