Der US-Dollar (USD) behielt am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge seinen rückläufigen Impuls bei und zog sich diesmal von den jüngsten Mehrmonatshochs zurück, gestützt durch die deutliche Verbesserung im risikobehafteten Umfeld und wachsende Hoffnungen auf ein mögliches baldiges Ende des Konflikts im Nahen Osten.
Der US Dollar Index (DXY) fiel auf frische Fünf-Tage-Tiefs nahe 99,30, angesichts gemischter Renditen von US-Staatsanleihen und des breit angelegten besseren Tons im Risiko-Complex. Präsident Trump wird voraussichtlich zu den Entwicklungen im Nahen Osten zu Beginn der asiatischen Handelszeit Stellung nehmen, während die üblichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und die vorläufigen Handelsbilanzdaten die wichtigsten Ereignisse im US-Wirtschaftskalender sein werden.
EUR/USD setzte die deutliche Aufwärtsbewegung vom Dienstag fort, überwand die Marke von 1,1600 und näherte sich dem Bereich der Drei-Wochen-Hochs. Der Euro-Wirtschaftskalender bleibt am Gründonnerstag leer.
GBP/USD sprang auf Dreitageshochs über der Marke von 1,3300, stets gestützt durch die feste Risiko-auf-Stimmung. Die BoE wird ihr Decision Market Panel (DMP) veröffentlichen, was die einzige relevante Veröffentlichung über den Kanal hinweg sein wird.
Eine schwankende Kursentwicklung ließ USD/JPY in einer engen Spanne handeln, wobei kurzzeitig die Hürde bei 159,00 getestet wurde, um anschließend leicht zurückzufallen. Die üblichen wöchentlichen Zahlen zu Auslandsanleiheinvestitionen werden erwartet, gefolgt von den Daten zur Geldbasis.
AUD/USD baute die Aufwärtsbewegung vom Dienstag aus und eroberte den Bereich deutlich oberhalb der Marke von 0,6900 zurück, rund einen Cent über den Tiefs vom Dienstag. Die Handelsbilanzdaten stehen in Australien im Mittelpunkt.
Die WTI-Preise zogen sich weiter zurück, näherten sich der Marke von 96,00 USD pro Barrel, bevor sie wieder in den Bereich um 100,00 USD zurückkehrten, während die Händler die Entwicklungen der Nahostkrise weiter bewerten.
Gold setzte seinen ungebremsten Aufwärtstrend fort und näherte sich diesmal der Marke von 4.800 USD pro Feinunze, gestützt durch den schwächeren US-Dollar, gemischte Renditen von US-Staatsanleihen und die anhaltende Unsicherheit rund um den Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran.