Der US Dollar Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, baut offenbar auf der gestrigen Erholung vom Tief nach den CPI-Daten auf und setzt seinen wöchentlichen Aufwärtstrend den vierten Tag in Folge fort. Das Momentum hebt den Index im frühen europäischen Handel am Donnerstag auf ein Zwei-Wochen-Hoch, wobei die Bullen weiterhin auf einen nachhaltigen Anstieg über die psychologische Marke von 100,00 warten, bevor sie sich für weitere Gewinne positionieren.
Der am Mittwoch veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex (CPI) entsprach den Markterwartungen und verschafft der US-Notenbank (Fed) damit mehr Spielraum, die Zinsen unverändert zu lassen. Händler bleiben jedoch wegen der Inflationsrisiken durch volatile Ölpreise besorgt und preisen weiterhin eine höhere Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank die Kreditkosten bis zum Jahresende mindestens einmal anheben wird. Darüber hinaus hält die Pattsituation zwischen den USA und dem Iran die geopolitische Risikoprämie aufrecht und wirkt als Rückenwind für den sicheren Hafen US-Dollar (USD).
Aus technischer Sicht wurden der Anstieg dieser Woche über den 50-period Simple Moving Average (SMA) und das 23,6%-Fibonacci-Retracement der Juli-August-Abwärtsbewegung als wichtige Auslöser für die DXY-Bullen gesehen. Hinzu kommen unterstützende Momentum-Indikatoren, die die Aussicht auf eine weitere kurzfristige Aufwärtsbewegung untermauern. Tatsächlich tendiert der Relative Strength Index (RSI) bei 58,50 bullish, ohne überkaufte Signale zu senden, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht positiv bleibt und darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten.
Dennoch wäre es weiterhin ratsam, auf einen Ausbruch über die obere Begrenzung einer seit Monatsbeginn bestehenden kurzfristigen Handelsspanne zu warten, bevor man sich für weitere Gewinne positioniert. Der DXY könnte dann bis zum 38,2%-Fibo.-Retracement bei 100,26 steigen, auf dem Weg zum 50,0%-Retracement bei 100,51 und der dichteren Barriere um das 61,8%-Niveau bei 100,77. Ein nachhaltiger Durchbruch darüber würde den Weg in Richtung des 78,6%-Retracements bei 101,14 und des jüngsten Zyklushochs um 101,61 öffnen.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 23,6%-Fibo.-Retracement bei 99,94, wobei der 50-period SMA bei 99,83 diese Untergrenze zusätzlich absichert. Ein tieferer Pullback würde das strukturelle Tief um 99,42 freilegen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.26% | 0.03% | 1.02% | 0.03% | 0.22% | 1.05% | 0.70% | |
| EUR | -0.26% | -0.24% | 0.73% | -0.33% | -0.11% | 0.69% | 0.35% | |
| GBP | -0.03% | 0.24% | 0.92% | -0.09% | 0.13% | 0.93% | 0.56% | |
| JPY | -1.02% | -0.73% | -0.92% | -0.67% | -0.46% | 0.20% | -0.11% | |
| CAD | -0.03% | 0.33% | 0.09% | 0.67% | 0.22% | 0.88% | 0.72% | |
| AUD | -0.22% | 0.11% | -0.13% | 0.46% | -0.22% | 0.80% | 0.42% | |
| NZD | -1.05% | -0.69% | -0.93% | -0.20% | -0.88% | -0.80% | -0.37% | |
| CHF | -0.70% | -0.35% | -0.56% | 0.11% | -0.72% | -0.42% | 0.37% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.