Der jüngste Bericht von MUFG zeigt enttäuschende Ergebnisse bei Chinas Einkaufsmanagerindizes (PMI) im Januar. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sank auf 49,3, während der Index für den Dienstleistungs- und Bausektor auf 49,4 zurückging. Laut Bericht könnten diese Rückgänge zusätzliche wirtschaftspolitische Lockerungsmaßnahmen nach sich ziehen, darunter mögliche Senkungen des Leitzinses sowie des Mindestreservesatzes, falls sich das inländische Wachstum nicht belebt. Besonders schwach präsentiert sich demnach der Bausektor, dessen Teilindex deutlich nachgab.
„Die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für Januar waren eine Enttäuschung. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe fiel überraschend wieder unter die Marke von 50 auf 49,3, nachdem er im Dezember kurzzeitig in den expansiven Bereich zurückgekehrt war.“
„Ein Lichtblick zeigt sich jedoch bei den preisbezogenen Unterindizes des Industrie-PMI: Der Index für Inputpreise – also die Einkaufspreise für wichtige Rohstoffe – stieg weiter auf 56,1, und der Outputpreisindex erreichte mit 50,6 erstmals seit Juni 2024 wieder ein expansives Niveau.“
„Weitere Lockerungen dürften folgen. Für den im März anstehenden Volkskongress erwarten wir, dass das im Haushalt vorgesehene Defizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt leicht auf 4,5 Prozent angehoben wird und das ‚breite‘ Haushaltsdefizit von zuvor 8,4 Prozent auf 9,0 Prozent steigt.“