Der Chefökonom der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip Lane, sagte am Donnerstag, dass selbst wenn der anfängliche Energieschock nachlässt, Zweitrundeneffekte anhalten werden.
Selbst wenn der anfängliche Energieschock nachlässt, werden Zweitrundeneffekte anhalten.
Selbst wenn der Iran-Krieg eine Lösung findet, könnte ein langwieriger Konflikt Verschiebungen in der optimalen Diversifikationsstrategie auslösen.
Der Konflikt im Nahen Osten könnte auch nach dem Ende der akuten Phase nachhaltige Auswirkungen haben.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert das Paar EUR/USD bei etwa 1,1622 und liegt damit 0,03% unter dem Tageskurs.
Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.
In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.
Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.