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EZB-Mitglied Kazimir: Betont die Notwendigkeit von vorgezogenen Zinserhöhungen trotz US-Iran-Friedensabkommens

Quelle Fxstreet

Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) und Gouverneur der Nationalbank der Slowakei (NBS), Peter Kazimir, scheint sich seinen Kollegen anzuschließen, indem er die Notwendigkeit weiterer geldpolitischer Anpassungen nach oben trotz des Friedensrahmens zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und dem Iran hervorhebt.

Bemerkungen

Es wird zunehmend deutlich, dass die Geldpolitik noch mehr Arbeit vor sich hat.

Der Energieschock dringt in die Wirtschaft ein und erfordert die Wachsamkeit der EZB sowie die Bereitschaft zu reagieren.

Ich bin mit dem Ausblick für die Kerninflation über 2 % selbst bei weiterer Straffung nicht zufrieden.

Ich neige dazu, die notwendige Arbeit vorzuziehen, muss aber agil und reaktionsfähig auf neue Informationen bleiben.

Selbst mit dem Friedensrahmen zwischen den USA und dem Iran kann der Schaden im Nahen Osten nicht über Nacht rückgängig gemacht werden.

Marktreaktion

Nach den Kommentaren von EZB-Kazimir ist keine unmittelbare Reaktion auf den Euro (EUR) zu beobachten. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung notiert EUR/USD 0,37 % höher bei fast 1,1610 vor dem Hintergrund einer optimistischen Marktstimmung.

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.

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WTI bleibt unter 65,00 USD, da die US-Rohölbestände in der letzten Woche zugenommen habenDer Preis für West Texas Intermediate (WTI) Öl sinkt, nachdem er im vorherigen Handel über 1 % zugelegt hat, und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Donnerstag bei etwa 64,80 USD.
Autor  FXStreet
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XRP-Beben bei Ripple: Kommt der nächste Kursrutsch?Ripple (XRP) kämpft am Mittwoch sichtbar mit Gegenwind. Der Kurs steht unter Druck, doch eine Linie hält bislang stand: die unmittelbare Unterstützung bei 1,40 US-Dollar. Genau dort stabilisiert sich der Preis zum Zeitpunkt der Erstellung.
Autor  FXStreet
Mi. 11.Feb
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WTI hält sich angesichts des Bestandsaufbaus und geopolitischer Unsicherheiten über 64,00 USD stabilWest Texas Intermediate (WTI), die US-Rohöl-Benchmark, wird am Mittwoch um 64,20 USD während der asiatischen Handelsstunden gehandelt. Der WTI-Preis bleibt stabil, da anhaltende geopolitische Unsicherheiten einen signifikanten Anstieg der US-Rohölbestände ausgleichen.
Autor  FXStreet
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Kupfer unter Druck – doch China hält die Nachfrage am LebenDie Rohstoffstrategin Barbara Lambrecht von der Commerzbank sieht den Kupferpreis kurzfristig durch steigende Lagerbestände an den Terminbörsen sowie durch die erhöhte Volatilität am gesamten Metallmarkt belastet. Mittel- bis langfristig bleibt sie jedoch zuversichtlich. Hintergrund sind deutlich gestiegene Investitionen in den chinesischen Stromnetzausbau sowie Branchenprognosen, die auf ein verlangsamtes Angebotswachstum und einen Ausbau staatlicher Reserven hindeuten. Dies
Autor  FXStreet
Mo. 09.Feb
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