Das Paar AUD/USD ist während der europäischen Handelszeit am Donnerstag um 0,22% auf etwa 0,6980 gefallen. Das Aussie-Paar steht unter Druck, da der US-Dollar (USD) fest tendiert, da erwartet wird, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinssätze in den nächsten beiden geldpolitischen Sitzungen im März und April stabil hält.
Zum Zeitpunkt der Erstellung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, fest nahe einem über einwöchigen Hoch von 97,80.
Die dovishe Spekulation der Fed bleibt gedämpft, da die Inflation in den Vereinigten Staaten (US) deutlich über dem Ziel von 2% der Zentralbank liegt. Am Mittwoch deutete die Fed-Gouverneurin Lisa Cook ebenfalls an, dass geldpolitische Anpassungen unangemessen sind, es sei denn, der Preisdruck beginnt nachzulassen. „Es ist der richtige Zeitpunkt, um abzuwarten und zu sehen, was passiert“, sagte Cook.
In der Zwischenzeit zeigt sich der Australische Dollar (AUD) insgesamt optimistisch, da die Reserve Bank of Australia (RBA) signalisiert hat, dass die Zinssätze weiter angehoben werden könnten, um den steigenden Preisdruck zu bekämpfen.
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AUD/USD notiert während der Pressezeit bei etwa 0,6982. Der 20-Tage exponentiell gleitende Durchschnitt (EMA) steigt stetig und unterstreicht einen festen bullischen Trend. Der Preis liegt über dem 20-Tage EMA, wobei der 20-Tage EMA bei 0,6884 die erste Unterstützung bietet.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) liegt bei 66 (bullisch) und hat sich von vorherigen überkauften Werten zurückgezogen, was das Momentum positiv hält.
Der Aufwärtstrend würde sich fortsetzen, solange das Paar über dem steigenden Durchschnitt bleibt, wobei Rücksetzer voraussichtlich durch die Trendunterstützung begrenzt werden. Ein RSI unter 70 signalisiert ein handhabbares Momentum; ein erneuter Anstieg in den überkauften Bereich könnte eine Fortsetzung anheizen, während ein nachlassender Impuls Raum für eine Rückkehr zum gleitenden Durchschnitt schaffen würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.