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NZD/USD fällt, da stärkerer US-Dollar und Zinserwartungen der RBNZ belasten

Quelle Fxstreet
  • NZD/USD schwächt sich am Donnerstag um 0,5920, belastet von einem stärkeren US-Dollar.
  • Die Märkte verschieben die Erwartungen für die erste Zinserhöhung der RBNZ, nachdem die Zentralbank die Zinsen unverändert ließ.
  • Solide US-Beschäftigungsdaten und steigende Wahrscheinlichkeiten für eine Zinserhöhung der Fed bis Juli stützen den Greenback vor der Veröffentlichung der NFP.

NZD/USD handelt am Donnerstag zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 0,5920, was einem Rückgang von 0,32 % im Tagesverlauf entspricht, da das Paar unter Druck von einem insgesamt festeren US-Dollar (USD) und sich ändernden Erwartungen hinsichtlich der geldpolitischen Aussichten Neuseelands steht.

Der neuseeländische Dollar (NZD) bleibt schwach, nachdem die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) beschlossen hat, ihren Leitzins bei 2,25 % bei der Februarsitzung unverändert zu lassen. Die Entscheidung wurde von einem vorsichtigen Ton der Gouverneurin Anna Breman begleitet, die anmerkte, dass die heimische Wirtschaft noch Spielraum zur Erholung hat, ohne übermäßigen Inflationsdruck zu erzeugen. Diese Botschaft verstärkte die Erwartungen, dass die Zentralbank es nicht eilig hat, die Politik erneut zu straffen. Die Marktpreise für die erste Zinserhöhung wurden nun auf frühestens Dezember verschoben, was einen klaren Wandel im Vergleich zu den Erwartungen vor der Sitzung markiert.

Gleichzeitig profitiert der US-Dollar weiterhin von widerstandsfähigen makroökonomischen Daten in den Vereinigten Staaten (US). Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen verfolgt, handelt nahe 99,00, was einem Anstieg von 0,15 % am Donnerstag entspricht, obwohl er einen Teil seiner früheren Gewinne wieder abgegeben hat.

Aktuelle Wirtschaftsindikatoren haben die Anleger dazu veranlasst, ihre Erwartungen an aggressive geldpolitische Lockerungen der Federal Reserve (Fed) zurückzuschrauben. Daten, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, zeigten, dass der private Sektor im Februar 63.000 Arbeitsplätze hinzugefügt hat, laut dem ADP Employment Change-Bericht, was deutlich über der Prognose von 50.000 und erheblich höher als der vorherige revidierte Wert von 11.000 liegt.

Zusätzliche Indikatoren deuten ebenfalls auf eine zugrunde liegende wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit hin. Der ISM Services Purchasing Managers Index (PMI) stieg auf 56,1 und übertraf die Erwartungen eines Rückgangs auf 53,5 von 53,8 im Januar. Zu Beginn der Woche ergab die ISM Manufacturing PMI-Umfrage, dass die Komponente der gezahlten Preise im Februar auf 70,5 anstieg, was die Konsensschätzung von 59,5 und den vorherigen Wert von 59,0 weit übertraf und auf beschleunigende Inflationsdruck auf Fabrikebene hinweist.

Infolgedessen haben die Händler ihre geldpolitischen Aussichten angepasst. Laut dem CME FedWatch-Tool ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinssätze bei ihrer Juli-Sitzung unverändert lässt, auf 51,5 % gestiegen, verglichen mit 33,4 %, die zu Beginn der Woche gesehen wurden. Die nächste Zinssenkung der Fed wird nun für September erwartet.

Über die makroökonomischen Daten hinaus prägen geopolitische Spannungen ebenfalls die Marktstimmung. Analysten von Societe Generale stellen fest, dass eskalierende Risiken im Nahen Osten die Anleger dazu ermutigen, traditionelle sichere Anlagen wie den US-Dollar und den Schweizer Franken (CHF) zu bevorzugen, insbesondere wenn am Wochenende keine Anzeichen einer Deeskalation auftreten.

In der Zukunft richten die Anleger nun ihre Aufmerksamkeit auf den US Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht am Freitag, der voraussichtlich weitere Hinweise auf die Stärke des Arbeitsmarktes und den wahrscheinlichen Kurs der geldpolitischen Maßnahmen der Fed geben wird. Ein stärker als erwarteter Wert könnte den aktuellen Schwung des US-Dollars verstärken und den Druck auf NZD/USD kurzfristig aufrechterhalten.

Neuseeländischer Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Neuseeländischer Dollar (NZD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Neuseeländischer Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.20% 0.09% 0.17% -0.07% 0.32% 0.20% 0.02%
EUR -0.20% -0.11% -0.02% -0.28% 0.10% -0.00% -0.19%
GBP -0.09% 0.11% 0.06% -0.17% 0.23% 0.09% -0.08%
JPY -0.17% 0.02% -0.06% -0.26% 0.15% -0.00% -0.17%
CAD 0.07% 0.28% 0.17% 0.26% 0.41% 0.27% 0.08%
AUD -0.32% -0.10% -0.23% -0.15% -0.41% -0.11% -0.31%
NZD -0.20% 0.00% -0.09% 0.00% -0.27% 0.11% -0.19%
CHF -0.02% 0.19% 0.08% 0.17% -0.08% 0.31% 0.19%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Neuseeländischer Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als NZD (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

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