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USD/JPY fällt, da Wiedereröffnung von Hormuz und Risikoaversion den US-Dollar belasten

Quelle Fxstreet
  • USD/JPY fällt stark, nachdem der Iran bekannt gab, dass die Straße von Hormus für den Handelsschiffverkehr vollständig geöffnet ist.
  • Die verbesserte Risikoaversion verringert die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen.
  • Auseinanderlaufende geldpolitische Erwartungen zwischen den USA und Japan prägen weiterhin die Marktdynamik.

USD/JPY fällt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts auf 158,20 und liegt am Freitag 0,61% im Minus, nachdem das Paar zuvor ein Tageshoch von 159,53 erreicht hatte. Das Paar steht nun unter erheblichem Verkaufsdruck, da sich die geopolitischen Bedingungen im Nahen Osten verbessern und die Nachfrage nach dem sicheren Hafen US-Dollar (USD) sinkt.

Die Abwärtsbewegung beschleunigte sich, nachdem der iranische Außenminister Abbas Araghchi bekannt gab, dass die Passage aller Handelsschiffe durch die Straße von Hormus für den verbleibenden Zeitraum des Waffenstillstands nun vollständig geöffnet ist. Er erklärte außerdem, dass die Schiffe die Straße über eine koordinierte Route passieren werden, die zuvor von der iranischen Hafen- und Schifffahrtsorganisation bekannt gegeben wurde.

Diese Ankündigung trägt dazu bei, Sorgen über größere Störungen der globalen Energieflüsse zu mildern, ein Risiko, das zuvor den US-Dollar angesichts erhöhter Risikoaversion und Bedenken hinsichtlich der Ölversorgung gestützt hatte. Die Entspannung der geopolitischen Spannungen belastet nun den Greenback.

Unterdessen werden diplomatische Entwicklungen zwischen Washington und Teheran von Investoren weiterhin genau beobachtet. US-Präsident Donald Trump erklärte kürzlich, dass die Vereinigten Staaten (US) kurz davorstehen, eine Einigung mit dem Iran zu erzielen, was die Hoffnungen auf eine dauerhaftere Deeskalation in der Region stärkt.

Auf japanischer Seite wird der japanische Yen (JPY) weiterhin von geldpolitischen Erwartungen beeinflusst. Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, warnte kürzlich, dass die japanische Wirtschaft Stagflationsrisiken ausgesetzt sein könnte, wobei die Inflation durch einen energiebedingten Angebotsschock neben einem schwächeren Wirtschaftswachstum angetrieben wird. Dieses Umfeld könnte die Zentralbank dazu veranlassen, eine vorsichtige Haltung hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen beizubehalten.

Analysten der Société Générale stellen ebenfalls fest, dass die Erwartungen an eine geldpolitische Straffung in Japan zurückgeschraubt wurden, wobei die nächste Zinserhöhung nun für Juni oder Juli erwartet wird. In diesem Kontext bleiben die JPY-Dynamiken eng mit den politischen Erwartungen und den Zinsdifferenzen zu den Vereinigten Staaten verbunden.

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Kanadischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.55% -0.48% -0.55% -0.33% -0.75% -0.57% -0.66%
EUR 0.55% 0.06% -0.04% 0.19% -0.22% -0.04% -0.14%
GBP 0.48% -0.06% -0.09% 0.13% -0.28% -0.10% -0.19%
JPY 0.55% 0.04% 0.09% 0.22% -0.20% -0.04% -0.12%
CAD 0.33% -0.19% -0.13% -0.22% -0.42% -0.25% -0.32%
AUD 0.75% 0.22% 0.28% 0.20% 0.42% 0.17% 0.08%
NZD 0.57% 0.04% 0.10% 0.04% 0.25% -0.17% -0.09%
CHF 0.66% 0.14% 0.19% 0.12% 0.32% -0.08% 0.09%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

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