NZD/USD notiert am Freitag bei etwa 0,5865 und gewinnt zum Zeitpunkt der Berichterstattung 0,22%, während der US-Dollar (USD) an Boden verliert und der US Dollar Index (DXY) um 0,18% auf 98,65 fällt.
Die Korrektur des US-Dollars erfolgt, obwohl der geopolitische Hintergrund angespannt bleibt. Anhaltende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran, insbesondere rund um die Straße von Hormus, schüren weiterhin Risikoaversion und stützen die Nachfrage nach sicheren Häfen. Diese Dynamik lässt jedoch mit dem Wochenende nach, was Währungen wie den neuseeländischen Dollar (NZD) eine Erholung ermöglicht.
Auf makroökonomischer Ebene bleiben die jüngsten US-Daten solide. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bestätigten die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes trotz eines leichten Anstiegs, während die Einkaufsmanagerindizes (PMI) von S&P Global auf eine anhaltende Expansion der Geschäftstätigkeit hinwiesen. Dieses Umfeld stützt die US-Renditen und begrenzt das Abwärtspotenzial für den US-Dollar, selbst wenn sich kurzfristig eine Korrektur vollzieht.
Unterdessen halten höhere Energiepreise, die mit Versorgungsunterbrechungen zusammenhängen, die Inflationssorgen lebendig. Dies hat die Märkte veranlasst, die Erwartungen an eine geldpolitische Lockerung der Federal Reserve (Fed) zurückzuschrauben, wobei Wetten auf Zinssenkungen nun begrenzter sind. Dieser Faktor bleibt mittelfristig strukturell unterstützend für den US-Dollar.
In Neuseeland sorgt die anhaltende Inflation weiterhin für Spekulationen über eine straffere Geldpolitik. Jüngste Daten zeigten, dass die jährliche Inflation über dem Ziel der Zentralbank liegt, was die Erwartungen bestärkt, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) einen vorsichtigen Kurs beibehält oder sogar weitere Straffungen in Betracht zieht. Dieser Ausblick hilft, den Abwärtsdruck auf den NZD zu begrenzen und unterstützt die aktuelle Erholung des Paares.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.18% | -0.16% | -0.13% | -0.10% | -0.14% | -0.22% | 0.00% | |
| EUR | 0.18% | 0.02% | 0.00% | 0.08% | 0.02% | -0.02% | 0.18% | |
| GBP | 0.16% | -0.02% | 0.00% | 0.07% | 0.02% | -0.05% | 0.16% | |
| JPY | 0.13% | 0.00% | 0.00% | 0.03% | -0.03% | -0.09% | 0.10% | |
| CAD | 0.10% | -0.08% | -0.07% | -0.03% | -0.07% | -0.12% | 0.09% | |
| AUD | 0.14% | -0.02% | -0.02% | 0.03% | 0.07% | -0.06% | 0.14% | |
| NZD | 0.22% | 0.02% | 0.05% | 0.09% | 0.12% | 0.06% | 0.21% | |
| CHF | 0.00% | -0.18% | -0.16% | -0.10% | -0.09% | -0.14% | -0.21% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.