Der Greenback setzte am Donnerstag seinen Rückgang fort und geriet nach Nachrichten, wonach die USA und der Iran ein Abkommen erzielt haben, das den Konflikt im Nahen Osten letztlich beenden könnte, unter plötzlichen Verkaufsdruck.
Der USD Index (DXY) geriet am Donnerstag erneut unter Abwärtsdruck und testete die Zone um 99,00 im Zuge der Nachrichten über das US-Iran-Abkommen. Die vorläufigen Ergebnisse der Handelsbilanz stehen an, gefolgt vom Chicago PMI und den Daten zu den Großhandelsbeständen. Im Umfeld der Fed werden auch die Mitglieder Bowman und Paulson sprechen.
EUR/USD gewann am Donnerstag wieder an Stabilität und testete die Zone um 1,1660 erneut, gestützt durch die starke Gegenbewegung des Greenback nach den US-Iran-Nachrichten. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich auf die vorläufige Inflationsrate Deutschlands und den Arbeitsmarktbericht.
Der bessere Ton im Risikosegment verlieh GBP/USD Auftrieb und brachte das Paar nach zwei aufeinanderfolgenden Tagesverlusten zurück in die Region um 1,3450. Die Daten zu den Nationwide-Hauspreisen werden vor der Rede von BoE-Gouverneur Bailey erwartet.
Nach dem Erreichen von Vier-Wochen-Höchstständen nahe 159,70 löste USD/JPY eine Korrektur in Richtung 159,00 aus, belastet durch den starken Druck auf den US-Dollar. Ein voller Kalender in Japan sieht die Veröffentlichung der Arbeitslosenquote, der Einzelhandelsumsätze, der Industrieproduktion und des Tokyo CPI vor.
AUD/USD prallte von der Marke bei 0,7100 ab und schloss den Tag mit moderaten Gewinnen, womit zwei aufeinanderfolgende Tagesverluste umgekehrt wurden. Die Zahlen zum Wohnungsbaukredit und zum Kreditvolumen des privaten Sektors werden die wöchentliche Datenflut in Australien abschließen.
WTI blieb unter Druck und näherte sich der Marke von 87,00 USD pro Barrel, da die Händler weiterhin ein mögliches baldiges Ende des Nahostkonflikts und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus analysierten.
Gold gewann etwas an Stabilität zurück und prallte von mehrwöchigen Tiefständen nahe 4.360 USD pro Feinunze ab. Der deutliche Rückgang des US-Dollars nach den US-Iran-Abkommensnachrichten unterstützte die Erholung des Edelmetalls. Allerdings wird erwartet, dass die Aussicht auf eine länger anhaltend restriktive Fed das Gold weiterhin genau unter Beobachtung hält.