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EUR/USD Kursprognose: Bereiten Sie sich auf einen weiteren Ausverkauf in Richtung 1,1200 vor

Quelle Fxstreet
  • EUR/USD steigt auf fast 1,1395, da der US-Dollar vor den US-VPI-Daten für Juni korrigiert.
  • US-Präsident Trump beansprucht Mautrechte in der Nähe der Straße von Hormus für die Sicherheit von Schiffen.
  • Investoren warten auf die erste Anhörung von Fed-Chef Warsh vor dem Kongress.

Der Euro (EUR) steigt im frühen europäischen Handel am Dienstag um 0,12 % auf fast 1,1395 gegenüber dem US-Dollar (USD). Das wichtige Währungspaar steigt, da der US-Dollar vor der Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (VPI) für Juni, der um 12:30 GMT veröffentlicht wird, korrigiert.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, 0,1 % niedriger bei fast 101,17. Am Vortag war der DXY um 0,3 % auf fast 101,33 gestiegen.

Der Greenback stärkte sich, nachdem US-Präsident Donald Trump die Blockade iranischer Seehäfen ankündigte und behauptete, dass die USA der rechtmäßige Empfänger von Transitgebühren für Schiffe sind, die durch die Straße von Hormus fahren. Der Anspruch Washingtons auf Mautgebühren hat die Ölpreise und die Renditen von US-Staatsanleihen deutlich steigen lassen.

Es wird erwartet, dass der US-VPI-Bericht zeigt, dass die Gesamtinflation von zuvor 4,2 % auf 3,8 % im Jahresvergleich (YoY) zurückgegangen ist, während die Kernzahlen mit 2,9 % weiterhin stabil wachsen.

Später am Tag werden die Anleger auch die Kommentare von Federal Reserve (Fed)-Chef Kevin Warsh bei seiner ersten Anhörung vor dem US-Haushaltsfinanzausschuss genau verfolgen.

EUR/USD technische Analyse

Tendenz: EUR/USD notiert zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts höher bei rund 1,1395. Die kurzfristige Tendenz des Paares ist jedoch bärisch, da der Kassakurs unter dem 20-Perioden-Exponential Moving Average (EMA) bei 1,1438 liegt und eine Bearish Flag-Breakdown geliefert hat.

Momentum: Der Relative Strength Index (RSI) bei 39,7 bleibt unter der neutralen 50er-Linie, was auf anhaltenden Abwärtsdruck und nicht auf eine klare Überverkauftheit hinweist.

Widerstand: Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am ehemaligen Kanalboden bei etwa 1,1411, gefolgt vom 20-Perioden-EMA bei 1,1438, der die bärische Begrenzung verstärkt, vor dem Kanaloberen bei rund 1,1509 und der weiter entfernten Trendlinienbarriere bei 1,1618.

Unterstützung: Auf der Unterseite könnte das wichtige Währungspaar auf 1,1300 und das Tief vom 29. Mai 2025 bei 1,1210 fallen, falls es unter das Juni-Tief von 1,1325 bricht.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Wirtschaftsindikator

Verbraucherpreisindex (Jahr)

Inflationäre oder deflationäre Tendenzen werden erfasst, indem regelmäßig die Preise eines repräsentativen Warenkorbs aus Gütern und Dienstleistungen zusammengezählt und als Verbraucherpreisindex (VPI) dargestellt werden. Diese VPI-Daten werden monatlich erhoben und vom US-Arbeitsministerium veröffentlicht. Der Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY) stellt die Preise im aktuellen Referenzmonat denen desselben Monats des Vorjahres gegenüber. Der VPI gilt als wichtiger Indikator zur Messung der Inflation und der Entwicklung der Kaufkraft. In der Regel wird ein hoher Wert als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD) bewertet, während ein niedriger Wert als negativ (bärisch) gilt.

Mehr lesen

Nächste Veröffentlichung: Di Juli 14, 2026 12:30

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 3.8%

Vorher: 4.2%

Quelle: US Bureau of Labor Statistics

Die US-Notenbank (Fed) verfolgt ein doppeltes Mandat: die Sicherstellung von Preisstabilität und maximaler Beschäftigung. Gemäß diesem Auftrag sollte die Inflation bei etwa 2 % im Jahresvergleich liegen. Doch genau dieser Aspekt stellt seit der Pandemie – die die Weltwirtschaft nachhaltig beeinflusst – die größte Herausforderung für die Zentralbank dar. Der Preisdruck bleibt hoch, da anhaltende Lieferkettenprobleme und Engpässe die Teuerung weiter anheizen. Gleichzeitig verharrt der Verbraucherpreisindex (CPI) auf einem Mehrjahreshoch. Die Fed hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, um die Inflation einzudämmen, und wird ihre restriktive Geldpolitik voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft beibehalten.

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