EUR/GBP wurde am Freitag in einer engen Spanne um die mittleren 0,8500er gehandelt und veränderte sich im Tagesverlauf kaum. Die jüngsten Zahlen aus der Eurozone lagen nahe an den Prognosen und brachten das Paar nicht aus der Spanne, in der es sich die ganze Woche über gehalten hat.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone stieg im zweiten Quartal um 0,4% und entsprach damit den Erwartungen, während die Jahresrate bei 1% lag. Die Beschäftigung legte im Quartalsvergleich um 0,1% zu, ebenfalls wie prognostiziert. Nichts an der Veröffentlichung überraschte, und die Zahlen sind rückblickend, sodass die Reaktion gering ausfiel.
Das Paar bewegt sich seit mehreren Sitzungen seitwärts, wobei sich der Euro (EUR) nach einer früheren Verlustserie stabilisiert hat. Auch die Daten aus dem Vereinigten Königreich (UK) zu Wochenbeginn lagen nahe an den Prognosen, wodurch das Pfund (GBP) keinen klaren eigenen Vorteil hatte. Da beide Seiten die Erwartungen erfüllten, trennte sie wenig.
Der Krieg im Nahen Osten hält die Energiepreise und damit das Inflationsbild, das die Europäische Zentralbank (EZB) bewertet, unter Druck. Solange diese Lage nicht klarer wird, haben Händler wenig Grund, sich auf eine Richtung festzulegen.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/GBP bei 0,8548. Das Cross bewegt sich knapp unter einem Cluster naher Widerstände, wobei der 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,8557 die Oberseite zusammen mit horizontalen Barrieren bei 0,8549 und 0,8550 begrenzt. Der Kurs hält sich leicht über dem 20-Perioden-SMA bei 0,8545, was zusammen mit dem jüngsten Relative Strength Index (RSI) nahe 49 auf eine konsolidierende, rangegebundene Tendenz statt auf eine klare Richtungsbewegung hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 20-Perioden-SMA und dem horizontalen Niveau um 0,8545, vor einem tieferen Boden bei 0,8541. Auf der Oberseite müsste EUR/GBP die nahen Widerstände bei 0,8549 und 0,8550 zurückerobern, um den 100-Perioden-SMA bei 0,8557 herauszufordern, dessen Durchbruch erforderlich wäre, um einen konstruktiveren kurzfristigen Ausblick wieder zu eröffnen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)