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Japanischer Yen legt zu, da Bessent weitere Aufwertung erwartet

Quelle Fxstreet
  • USD/JPY fällt am Montag auf 159,80 zurück, nachdem es kurzzeitig über die psychologische Marke von 160,00 gestiegen war.
  • Scott Bessent erwartet, dass die japanischen Behörden Maßnahmen ergreifen werden, die zu einem stärkeren japanischen Yen führen.
  • Anleger richten ihren Blick nun auf die US-Industrieaktivität und Arbeitsmarktdaten für neue Impulse.

USD/JPY fällt am Montag um 0,21% und handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 159,80, nachdem es kurzzeitig über die psychologische Marke von 160,00 gestiegen war. Der japanische Yen (JPY) zieht frische Käufe an, da Äußerungen von US-Finanzminister Scott Bessent die Erwartungen verstärken, dass die Behörden die japanische Währung stützen könnten.

Bessent sagte am Montag, dass er davon ausgeht, dass die japanische Regierung und die Bank of Japan (BoJ) Maßnahmen ergreifen werden, die zu einem stärkeren japanischen Yen führen. Seine Äußerungen kommen, während die Schwäche der japanischen Währung nach dem jüngsten Anstieg von USD/JPY in Richtung Niveaus, die die Behörden in der Vergangenheit zu Interventionen am Devisenmarkt veranlasst haben, weiterhin im Fokus steht.

Die Sorge vor einer weiteren Intervention bleibt nach dem Anstieg von USD/JPY über 160,00 erhöht. Daten des japanischen Finanzministeriums vom Freitag zeigten, dass Japan zwischen dem 30. Juli und dem 26. August einen Rekordbetrag von 15,4 Billionen Yen ausgab, um seine Währung zu stützen, nachdem das Paar ein Mehrjahrzehntshoch nahe 164,00 erreicht hatte.

Auch die Erwartungen an die japanische Geldpolitik stützen den japanischen Yen etwas. Anleger rechnen mit einem restriktiveren Kurs der Bank of Japan, obwohl die expansive Fiskalpolitik des Landes, die hohe Staatsverschuldung und die weiterhin relativ niedrigen Zinsen das Aufwertungspotenzial der Währung weiterhin begrenzen.

Unterdessen notiert der US-Dollar (USD) schwächer und übt damit zusätzlichen Abwärtsdruck auf USD/JPY aus. Anleger richten ihren Blick nun auf eine Reihe von US-Konjunkturdaten, die die Erwartungen zum Zinsausblick beeinflussen könnten.

Das Institute for Supply Management (ISM) wird am Dienstag seinen Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe für August veröffentlichen, während die Job Openings and Labor Turnover Survey (JOLTS) für Juli neue Hinweise auf die Verfassung des US-Arbeitsmarktes liefern wird. Diese Veröffentlichungen könnten darüber entscheiden, ob die aktuelle Schwäche des US-Dollars anhält und folglich, ob USD/JPY seinen Rückgang unter 160,00 ausweiten kann.

USD/JPY technische Analyse

Chart Analysis USD/JPY


Im Stundenchart notiert USD/JPY bei 159,74 und hält damit einen leicht bullishen kurzfristigen Bias, da es weiterhin über dem 100-Stunden-Simple Moving Average (SMA) bei 159,47 und dem 200-Stunden-SMA bei 159,17 sowie der steigenden Trendlinienunterstützung um 159,55 liegt. Der Relative Strength Index (RSI) bei 47,82 liegt knapp unter der neutralen Marke von 50 und deutet nach dem jüngsten Rücksetzer von der horizontalen Begrenzung bei 160,20 eher auf eine konsolidierende als auf eine impulsive Dynamik hin.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand an der horizontalen Barriere nahe 159,92, vor dem jüngsten Swing-Hoch bei 160,20, wo das Kaufinteresse bislang nachgelassen hat. Auf der Unterseite bietet die Trendlinienzone um 159,55 unmittelbare Unterstützung, gefolgt vom 100-Stunden-SMA bei 159,47 und dem tieferen 200-Stunden-SMA nahe 159,17, dessen Bruch den derzeit konstruktiven Ton schwächen und eine breitere Korrekturphase eröffnen würde.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

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