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Ripple Prognose: Jetzt kippt die Stimmung – warum XRP plötzlich unter Druck steht

Quelle Fxstreet

Die Hoffnung war riesig. Die Erwartungen noch größer. Doch jetzt kommt die kalte Dusche für alle XRP-Anleger: Die Spot-ETFs auf Ripple und XRP drehen erstmals ins Minus – und das schneller, als viele gedacht hätten.

Was zunächst wie der nächste große Krypto-Hype aussah, entwickelt sich gerade zu einem echten Warnsignal. Und die entscheidende Frage lautet jetzt: Ist das nur eine kurze Schwächephase – oder beginnt hier eine größere Korrektur?

XRP ETFs: Vom Mega-Hype zum ersten Rückschlag

Der Start war spektakulär. Nach jahrelangem Warten legte der erste Spot-XRP-ETF von Canary Capital (XRPC) einen historischen Börsenauftakt hin. Direkt am ersten Tag wurde der höchste Handelsumsatz eines ETF-Launches im Jahr 2025 erreicht.

Kurz darauf folgten vier weitere Produkte. Innerhalb von nur einem Monat flossen über 1 Mrd. US-Dollar in diese ETFs. Noch beeindruckender: Fast zwei Monate lang gab es keinen einzigen Tag mit Nettoabflüssen. Selbst Bitcoin- und Ethereum-ETFs konnten das in dieser Form nicht vorweisen.

Die Zahlen sprechen für sich:

  • November: 666,61 Mio. US-Dollar Zuflüsse
  • Dezember: 500 Mio. US-Dollar Zuflüsse

Der Markt war überzeugt: Ripple und XRP stehen vor dem nächsten großen Durchbruch.

Dann kam die Realität: Nachfrage bricht plötzlich ein

Doch der Höhenflug hielt nicht lange.

Bereits im Januar zeigte sich die erste Abkühlung. Die Nettozuflüsse brachen auf nur noch 15,59 Mio. US-Dollar ein. Im Februar gab es mit 58,09 Mio. US-Dollar zwar eine leichte Erholung – aber von Euphorie keine Spur mehr.

Und dann kam der März.

Geopolitische Spannungen eskalierten. Die Unsicherheit an den Märkten stieg massiv. Ölpreise zogen an. Anleger wurden vorsichtiger – weltweit.

Das Ergebnis: Investoren zogen 31,16 Mio. US-Dollar aus den Spot-XRP-ETFs ab.

Der erste negative Monat seit dem Start.

Schock-Zahl: An 8 Tagen floss KEIN Geld mehr in XRP ETFs

Noch alarmierender ist ein Detail, das viele übersehen:

An 8 von 22 Handelstagen gab es exakt 0,00 US-Dollar an Zuflüssen.

Kein Geld. Keine Nachfrage. Kein Interesse.

Das ist kein normales Marktverhalten. Das ist ein klares Signal: Die Käufer verschwinden.

Und genau hier beginnt das eigentliche Problem für die Ripple Prognose.

XRP unter Druck: Der Coin rutscht gefährlich ab

Während Kapital aus den ETFs abfließt, zeigt sich die Schwäche auch direkt beim Kurs von XRP.

Auf Wochensicht verlor der Coin über 3 %. Noch kritischer ist jedoch die aktuelle Chart-Situation.

XRP steht kurz davor, die wichtige Unterstützung bei 1,30 US-Dollar zu verlieren.

Fällt diese Marke, könnte es schnell deutlich tiefer gehen.

Droht jetzt der Crash? Analysten schlagen Alarm

Der bekannte Analyst CW warnt bereits vor einem möglichen Dominoeffekt:

Ein Rückgang auf 1,26 US-Dollar könnte eine Welle von Liquidationen auslösen – vor allem bei hoch gehebelten Long-Positionen.

Das bedeutet: Wenn der Kurs fällt, werden Positionen automatisch geschlossen. Dadurch entsteht zusätzlicher Verkaufsdruck. Und genau das kann einen Abwärtstrend massiv beschleunigen.

Auch Analyst CRYPTOWZRD sieht kurzfristig wenig Hoffnung.

XRP konnte sich zuletzt nicht klar entscheiden und scheiterte am Widerstand bei 1,32 US-Dollar. Solange diese Marke nicht zurückerobert wird, rechnet er mit weiterer Schwäche – und sogar mit Short-Chancen.

Kampf um Platz 4: XRP verliert gegen BNB

Als wäre das nicht genug, droht XRP auch noch ein Imageverlust.

Der Coin verliert aktuell den Kampf um Platz vier der größten Kryptowährungen gegen BNB.

Das klingt nach Statistik – ist aber entscheidend.

Denn: Rankings bestimmen Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit bringt Kapital. Und Kapital bewegt Kurse.

Wenn XRP hier weiter abrutscht, könnte das die ohnehin schwache Nachfrage zusätzlich belasten.

Ripple Prognose: Jetzt entscheidet sich alles

Die Lage ist angespannt. Und sie ist entscheidend.

Auf der einen Seite steht ein historisch starker ETF-Start, der gezeigt hat, wie viel Potenzial in Ripple und XRP steckt.

Auf der anderen Seite sehen wir jetzt:

  • den ersten negativen ETF-Monat
  • mehrere Tage ohne Zuflüsse
  • einen schwächelnden Kurs
  • kritische Chartmarken
  • warnende Analysten

Das ist eine gefährliche Kombination.

Mein Fazit zur Ripple Prognose

Die Story rund um Ripple und XRP hat sich innerhalb weniger Monate komplett gedreht.

Vom Hype zur Unsicherheit.

Die ETF-Zuflüsse brechen weg, die Nachfrage verschwindet und der Kurs steht an einer entscheidenden Marke.

Wenn XRP die 1,30 US-Dollar nicht halten kann, droht eine stärkere Korrektur – möglicherweise beschleunigt durch Liquidationen.

Für dich bedeutet das: Jetzt ist nicht die Zeit für blinden Optimismus.

Die nächsten Tage und Wochen werden entscheiden, ob XRP zurückkommt – oder weiter abrutscht.

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