Der Kochboxen-Anbieter HelloFresh SE hat im Geschäftsjahr 2025 seinen Nettoverlust reduziert und zugleich das operative Ergebnis gesteigert. Umsatz und Bestellungen lagen jedoch sowohl im Schlussquartal als auch im Gesamtjahr unter dem Niveau des Vorjahres.
Der auf die Anteilseigner entfallende Fehlbetrag verringerte sich 2025 auf 92,6 Millionen Euro nach 136,4 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Verlust je Aktie sank entsprechend auf 0,60 Euro nach 0,83 Euro.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (AEBITDA) stieg im Gesamtjahr um 5,8 Prozent auf 422,8 Millionen Euro nach 399,4 Millionen Euro im Vorjahr. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 6,3 Prozent von 5,2 Prozent.
Im vierten Quartal erhöhte sich das AEBITDA leicht um rund ein Prozent auf 166,0 Millionen Euro. Die AEBITDA-Marge lag bei 10,7 Prozent nach 9,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz ging im Gesamtjahr dagegen um 11,8 Prozent auf 6,76 Milliarden Euro zurück. Währungsbereinigt lag der Rückgang bei 9,0 Prozent. Im vierten Quartal sank der Erlös auf berichteter Basis um 14,4 Prozent und währungsbereinigt um 9 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro.
Auch bei den Bestellungen verzeichnete das Unternehmen Rückgänge. Im Schlussquartal sank die Zahl der Bestellungen um 12,2 Prozent auf 23,08 Millionen. Im Gesamtjahr ging sie um 12,3 Prozent auf 100,53 Millionen zurück.
Die ausgelieferten Mahlzeiten beliefen sich im vierten Quartal auf 194,4 Millionen und im Gesamtjahr auf 851,6 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von 11,9 Prozent beziehungsweise 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet HelloFresh mit einem Umsatzrückgang von etwa 3 bis 6 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA zwischen 375 Millionen und 425 Millionen Euro.
Zu Beginn des Jahres 2026 sieht der Konzern weiterhin eine positive Entwicklung im Markt für Kochboxen, die dem Trend aus dem Jahr 2025 entsprechen soll.