Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars (USD) im Vergleich zu sechs wichtigen Währungen misst, verlängert seine Verlustserie für die dritte aufeinanderfolgende Sitzung und handelt während der frühen europäischen Handelsstunden am Mittwoch um 99,50. Die technische Analyse der Tages-Chart zeigt, dass der Dollar-Index innerhalb des aufsteigenden Kanal-Musters bleibt, was auf eine anhaltende bullische Tendenz hindeutet.
Die kurzfristige Tendenz bleibt leicht bullisch, da der US-Dollar-Index sowohl über dem Neun-Tage- als auch dem 50-Tage exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bleibt, was den kurzfristigen Trend mit dem breiteren Aufwärtstrend in Einklang bringt. Der Neun-Tage-EMA ist während des jüngsten Anstiegs stetig über die 50-Tage-Band gestiegen und signalisiert anhaltendes Kaufinteresse trotz der letzten Konsolidierung.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) hat sich von überkauften Extremen über 70 auf etwa 59 abgekühlt, was auf positives Momentum ohne überdehnte Bedingungen hinweist und Raum lässt, damit der Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden kann, wenn die Käufer die aktuellen Niveaus verteidigen.
Auf der Oberseite könnte der US-Dollar-Index sich erholen und ein nahezu 10-Monats-Hoch von 100,54 testen, gefolgt von der oberen Begrenzung des aufsteigenden Kanals um 101,00.
Die unmittelbare Unterstützung liegt am Neun-Tage-EMA von 99,43, der mit der unteren Begrenzung des aufsteigenden Kanals um 99,50 übereinstimmt. Weitere Rückgänge unterhalb des Kanals würden das Auftreten einer bärischen Tendenz verursachen und den 50-Tage-EMA bei 98,45 exponieren.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.
In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.
Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.