Der Euro hat laut Einschätzung des Research-Teams der Danske Bank gegenüber dem US-Dollar wieder die Marke von 1,15 überschritten, nachdem die Renditen von US-Staatsanleihen gesunken waren und sich die Risikostimmung an den Märkten erholt hatte. Von der anstehenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank erwartet das Institut keine größeren Auswirkungen auf den Wechselkurs. Die Federal Reserve befinde sich angesichts des Konflikts mit dem Iran derzeit in einer abwartenden Haltung. Während die Märkte weiterhin eine Zinssenkung in den USA in diesem Jahr einpreisen, rechnen die Analysten der Bank mit zwei Schritten.
„EUR/USD stieg gestern wieder über 1,15, da die Renditen von US-Staatsanleihen zurückgingen und sich die Risikostimmung vorsichtig erholte.“
„Das zentrale Ereignis wird heute Abend die Sitzung des Federal Open Market Committee sein. Wir und die Märkte erwarten keine Änderungen der Geldpolitik. Die Märkte preisen weiterhin eine weitere Zinssenkung später im Jahr ein, während wir von zwei Schritten ausgehen. Am Nachmittag werden vor der Zinsentscheidung zudem die US-Erzeugerpreise für Februar veröffentlicht.“
„Wir erwarten nicht, dass die heutige FOMC-Sitzung ein Wendepunkt für EUR/USD sein wird, da sich die Fed in einer komfortablen Position befindet, zunächst abzuwarten, wie sich der Krieg im Iran entwickelt.“
„Zudem erhalten wir vor der Zinsentscheidung der Europäische Zentralbank morgen die endgültigen Inflationsdaten für Februar aus der Eurozone. Es wird erwartet, dass die Zahlen die vorläufigen Schätzungen bestätigen.“