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EZB-Präsidentin Lagarde: Inflation könnte höher als die Basiserwartung ausfallen

Quelle Fxstreet

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), gab am Freitag auf der dreiundfünfzigsten Sitzung des Internationalen Währungs- und Finanzkomitees (IWF) eine Erklärung ab. Sie erklärte, dass die Unsicherheit hinsichtlich der Aussichten für die Inflation in der Eurozone nach Ausbruch des Krieges im Nahen Osten erheblich zugenommen habe.

Wesentliche Erkenntnisse:

Die Unsicherheit hinsichtlich der Aussichten für die Inflation in der Eurozone hat nach Ausbruch des Krieges im Nahen Osten erheblich zugenommen.

Die Risiken für die Aussichten sind vor allem kurzfristig nach oben gerichtet.

Die Inflation könnte höher ausfallen als im Basisszenario, insbesondere wenn die Inflationserwartungen und das Lohnwachstum stärker als erwartet ansteigen sollten.

Wir beobachten die Lage genau."

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.

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Autor  FXStreet
29.Dez. 2025
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