TradingKey – Die japanische Regierung hat Pläne zur Beschaffung einer großen Anzahl von Rubin-Chips von Nvidia angekündigt, doch der Aktienkurs fiel, statt zu steigen.
Laut einem Bloomberg-Bericht vom 16. Juli plant die japanische Regierung, 27.500 der Rubin-Chips der nächsten Generation von Nvidia zu beschaffen. Der Markt reagierte jedoch ungewöhnlich auf diese Nachricht, und der Aktienkurs von Nvidia fiel, statt zu steigen – im vorbörslichen Handel ging es um 1,37 % nach unten auf vorübergehend 209,58 US-Dollar.
Aktienkurs-Chart von Nvidia, Quelle: TradingView
Berichten zufolge ist Rubin ein völlig neues Rechenkraftwerk, das für die Bewältigung von „Agentic Programming“ und „physischer KI“ der nächsten Generation entwickelt wurde und mit HBM4-Speicher mit hoher Bandbreite der nächsten Generation ausgestattet ist. Darüber hinaus übertrifft Rubin Blackwell in Bezug auf Leistung, Architekturdesign und technische Spezifikationen in jeder Hinsicht.
Zuvor gab es am Markt Gerüchte, dass sich das Rubin-Projekt verzögere. Unter anderem postete der Citrini-Analyst Jukan am 11. Juli auf der Plattform X: „Ich habe in einer Telefonkonferenz mit Experten erfahren, dass das Veröffentlichungsdatum für Nvidias Rubin-Architekturprodukte der nächsten Generation erneut verschoben wurde, und zwar so sehr, dass ich am Samstag nicht einmal ausruhen konnte.“
Kürzlich wies Nvidia-CEO Jensen Huang solche Berichte zurück und erklärte: „[Rubin] befindet sich bereits in der Produktionsphase und wird wie geplant an Kunden ausgeliefert, wobei derzeit große Produktmengen versandt werden.“