TradingKey - Japanische und südkoreanische Aktien brachen zu Handelsbeginn ein: Der KOSPI stürzte um über 4 % ab und verlor die Marke von 6.500 Punkten, während der Nikkei um 800 Punkte absackte und ein breiter Kurssturz bei Samsung und SK Hynix starken Verkaufsdruck auslöste.
Im asiatischen Handel am 25. August setzten die Aktienmärkte in Japan und Südkorea den Korrekturtrend des Vortags fort, wobei der Verkaufsdruck auf Schwergewichte aus dem Technologie- und Halbleitersektor keineswegs nachließ und die Märkte mit Abwärtslücken eröffneten. Der südkoreanische KOSPI-Index fiel dabei um 4,21 % und rutschte unter die Marke von 6.500 Punkten auf 6.415,05 Zähler; zwei große Schwergewichte verzeichneten deutliche Abgaben: SK Hynix fiel um 4,67 % und verlor kurzzeitig die Marke von 1,6 Millionen KRW auf 1.594.000 KRW, während Samsung Electronics um 3,34 % nachgab und unter die Marke von 250.000 KRW auf 248.500 KRW fiel.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei-225-Index verlor zu Handelsbeginn die Marke von 65.000 Punkten und fiel um über 800 Punkte bzw. 1,34 % auf 64.651,05 Zähler. Schwergewichte gaben weiter nach: Kioxia verlor 2,49 % und unterschritt die Marke von 50.000 JPY auf 49.690 JPY, während SoftBank um 1,19 % auf 4.916 JPY nachgab.
Die heutige Eröffnung der japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte setzte den Abwärtsdruck des vorangegangenen Handelstages fort und verstärkte ihn. Ursache war vor allem eine Kettenreaktion aus kollektiven Gewinnmitnahmen bei asiatischen Halbleiter-Schwergewichten nach dem Ausbleiben neuer positiver Nachrichten, einer risikoaversen Stimmung infolge der Konsolidierung US-amerikanischer Technologiewerte auf hohem Niveau sowie inländischen Belastungsfaktoren am südkoreanischen Markt. Darüber hinaus belastete eine intraday erfolgte technische Erholung des Yen-Kurses die kurzfristigen Gewinnerwartungen japanischer Exporteure sowie der Automobil- und Maschinenbaubranche.