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USD/CHF Kursprognose: Hält 61,8% Fibo-Retracement bei rund 0,7775

Quelle Fxstreet
  • USD/CHF steigt auf fast 0,7800, da der US-Dollar vor der Anhörung zur Bestätigung von Warsh zulegt.
  • Bislang keine offizielle Bestätigung aus Iran, dass ein Team zur Wiederaufnahme der Friedensgespräche entsandt wird.
  • Die US-Einzelhandelsumsätze werden für März voraussichtlich stark um 1,4% MoM gewachsen sein.

Das Paar USD/CHF notiert im europäischen Handel am Dienstag rund 0,25% höher bei etwa 0,7800. Das Schweizer Franken-Paar gewinnt, da der US-Dollar (USD) vor der Anhörung zur Bestätigung von Kevin Warsh, dem Kandidaten von US-Präsident Donald Trump als nächster Vorsitzender der Federal Reserve (Fed), um 14:00 GMT steigt.

Zum Zeitpunkt der Niederschrift notiert der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, 0,25% höher bei knapp 98,30.

Investoren warten auf die Aussage von Kevin Warsh, um Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Fed zu erhalten.

Vor der Aussage von Warsh richten Investoren auch ihr Augenmerk auf die US-Einzelhandelsumsätze für März, die um 12:30 GMT veröffentlicht werden. Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für die Verbraucherausgaben, werden voraussichtlich mit einer schnelleren Rate von 1,4% MoM gegenüber einem Anstieg von 0,6% im Februar gewachsen sein.

Auf geopolitischer Ebene zeigt ein Bericht des Wall Street Journal (WSJ), dass Iran einer weiteren Runde von Friedensgesprächen mit den USA zugestimmt hat; eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.

Technische Analyse USD/CHF

USD/CHF notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung höher bei rund 0,7800. Das kurzfristige Sentiment bleibt jedoch bearish, da der Kurs unter dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 0,7866 und unter dem mittleren 50,0%-Fibonacci-Retracement bei 0,7826 liegt.

Der Relative-Stärke-Index (14) bewegt sich nahe 41, was ein schwaches Momentum widerspiegelt und die Abwärtsneigung verstärkt, ohne jedoch überverkaufte Bedingungen zu erreichen.

Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 0,7775, mit stärkerer Nachfrage am 78,6%-Niveau bei 0,7701 und dann am jüngsten Fibonacci-Zyklustief um 0,7608. Auf der Oberseite müsste eine Erholung zunächst das 50,0%-Retracement bei 0,7826 überwinden, bevor der 20-Tage-EMA bei 0,7866 und das 38,2%-Retracement bei 0,7878 herausgefordert werden; darüber wirken das 23,6%-Niveau bei 0,7941 und das Zyklushöchst bei etwa 0,8044 als aufeinanderfolgende Widerstandshürden.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.

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