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Ethereum-Wal kauft Milliarden nach – kommt jetzt die Wende?

Quelle Fxstreet

Das auf Ethereum spezialisierte Treasury-Unternehmen BitMine Immersion Technologies hat in der vergangenen Woche 101.627 Ether (ETH) erworben und damit den größten Wocheneinkauf seit Mitte Dezember getätigt. Das Volumen lag zudem rund 42 Prozent über dem durchschnittlichen wöchentlichen Zukauf des vergangenen Monats.

Durch den jüngsten Erwerb ist der Ethereum-Bestand von BitMine auf 4,97 Millionen ETH gestiegen, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einem Wert von rund 11,44 Milliarden US-Dollar entspricht. Das Unternehmen erklärte, damit bereits zu 82 Prozent auf dem Weg zu seinem Ziel zu sein, 5 Prozent der führenden Altcoin-Bestände zu erreichen.

„Wir sehen zunehmend Anzeichen dafür, dass der ‚Mini-Krypto-Winter‘ zu Ende geht. Da die Abwärtsrisiken im Zusammenhang mit dem US-Iran-Konflikt abnehmen, ist ETH seit den Tiefständen Anfang Februar um 41 Prozent gestiegen. Zudem hat ETH den S&P 500 seit Beginn des Konflikts um 2.280 Basispunkte übertroffen und bleibt – abgesehen von Rohölpreisen – das weltweit am besten performende Asset“, erklärte BitMine-Chef Thomas Lee am Montag. „Aus unserer Sicht ist es bedeutsam, dass ETH sich als bester ‚Krisen-Wertspeicher‘ erweist und seit Beginn des Konflikts die Entwicklung anführt.“

Der BitMine-Vorsitzende sagte zudem, der Krypto-Winter werde entgegen mancher Prognosen nicht bis in den Herbst 2026 andauern. Mehrere Analysten, darunter Forscher von CryptoQuant, hatten zuvor erklärt, dass sich der Kryptomarkt in einer Bärenphase befinde und weitere Rücksetzer möglich seien.

„Jeder größere Krypto-Winter seit 2015 ging mit einem Kursrückgang an den Aktienmärkten von mindestens 20 Prozent einher. Tatsächlich verlief der Rückgang im Jahr 2025 parallel zu einem Minus von 20 Prozent im S&P 500. Im Jahr 2026 fällt der Rückgang am Aktienmarkt mit minus 8 Prozent jedoch deutlich moderater aus“, ergänzte Lee.


Der Krypto-Winter geht mit einem Bärenmarkt bei Aktien einher. Quelle: BitMine

BitMine berichtete zudem über Bestände von 199 Bitcoin (BTC), eine Beteiligung im Wert von 200 Millionen US-Dollar an Beast Industries sowie eine Beteiligung von 107 Millionen US-Dollar an Eightco Holdings. Die liquiden Mittel beliefen sich insgesamt auf 1,12 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus gab das Unternehmen an, 3,33 Millionen ETH gestakt zu haben, was jährliche Staking-Einnahmen von rund 221 Millionen US-Dollar generiert.

Die Mitteilung folgt auf die Vorlage der Zahlen für das erste Quartal in der vergangenen Woche, in denen BitMine einen Nettoverlust von 3,82 Milliarden US-Dollar auswies. Hauptursache waren nicht realisierte Bewertungsverluste auf ETH-Bestände in Höhe von 3,78 Milliarden US-Dollar.

Neben BitMine zeigt sich auch am traditionellen Markt eine steigende Nachfrage nach Ethereum. Spot-basierte Ethereum-ETFs verzeichneten laut Daten von SoSoValue zuletzt wöchentliche Nettozuflüsse von 275,83 Millionen US-Dollar – der höchste Wert seit Januar.

Ethereum-Kursprognose: ETH testet 20-Tage-EMA nach Wochenendverlusten

In den vergangenen 24 Stunden kam es bei Ethereum zu Liquidationen von Futures-Positionen im Volumen von 144,4 Millionen US-Dollar, darunter Long-Positionen im Wert von 101,1 Millionen US-Dollar.

Nachdem ETH am Wochenende die Marke von 2.400 US-Dollar nicht halten konnte, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend grundsätzlich intakt. Der Kurs prallte sowohl am 20-Tage-Exponentiellen-Gleitenden-Durchschnitt (EMA) bei 2.252 US-Dollar als auch am 50-Tage-EMA bei 2.211 US-Dollar nach oben ab. Dies deutet auf anhaltende Kaufbereitschaft bei Rücksetzern nach der jüngsten Rally hin.

Auch die Momentum-Indikatoren stützen dieses Bild: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei rund 55, während der Stochastik-Oszillator bei etwa 61 notiert. Beide Signale sprechen für moderaten, aber nicht überdehnten Aufwärtsdruck.

ETH/USDT-Tageschart

Auf der Oberseite liegt ein erster Widerstand am 100-Tage-EMA bei rund 2.354 US-Dollar sowie an der horizontalen Marke von 2.388 US-Dollar. Darüber rücken die Kursziele bei 2.746 und 3.411 US-Dollar in den Fokus. Auf der Unterseite befindet sich eine erste Unterstützung am 20-Tage-EMA, gefolgt von einer stärkeren Zone um den 50-Tage-EMA und die Marke von 2.211 US-Dollar. Bei stärkeren Rücksetzern könnte der Bereich um 2.107 US-Dollar getestet werden, bevor weitere Unterstützungen bei 1.909 und 1.741 US-Dollar relevant werden.

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