NZD/USD gibt am Donnerstag leicht nach und notiert zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bei rund 0,5875, ein Tagesverlust von 0,47 %, da Risikoaversion die Markstimmung dominiert. Das Paar bleibt innerhalb einer engen Spanne, die in den letzten Tagen beobachtet wurde, wobei Anleger zögern, angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit starke Richtungspositionen einzunehmen.
Die eskalierenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran belasten weiterhin die globalen Märkte und stärken die Nachfrage nach sicheren Anlagen. Diese Dynamik stützt den US-Dollar (USD), der zudem von höheren US-Staatsanleiherenditen und reduzierten Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen profitiert. Der US-Dollar-Index (DXY) bewegt sich nach oben und spiegelt das erneute Interesse am Greenback wider.
Auf makroökonomischer Ebene zeichnen die jüngsten US-Daten ein gemischtes Bild. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen leicht auf 214.000 und lagen damit über den Erwartungen, hatten jedoch nur begrenzte Auswirkungen auf den Markt. Gleichzeitig zeigten die Wirtschaftsdaten Anzeichen einer Verbesserung, wobei der S&P Global Composite Einkaufsmanager-Index (PMI) im April von zuvor 50,3 auf 52 anstieg, was auf eine moderate Expansion hinweist.
In Neuseeland stützen die jüngsten Inflationsdaten weiterhin die Währung. Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 3,1 % und bestätigt damit, dass der Preisdruck über dem Zielbereich der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) liegt. Dies untermauert die Erwartungen an eine anhaltend restriktive Geldpolitik, die die Abwärtsrisiken für NZD/USD begrenzt.
Nach Angaben der Rabobank hat dieses Umfeld dazu geführt, dass die Märkte erhebliche Zinserhöhungen über einen Einjahreshorizont einpreisen, obwohl die Bank diese Erwartungen für überzogen hält. Die Institution weist darauf hin, dass sich die finanziellen Bedingungen bereits deutlich verschärft haben, was den Handlungsbedarf der Zentralbank einschränken könnte.
Die Rabobank hebt zudem kurzfristige Abwärtsrisiken für NZD/USD hervor, die durch die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen im Falle einer weiteren Eskalation des Nahostkonflikts getrieben werden. Die Bank erwartet jedoch eine moderate Erholung des Paares im späteren Jahresverlauf, gestützt durch die Aussicht auf zusätzliche Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed).
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.01% | -0.06% | 0.00% | 0.00% | 0.03% | 0.36% | -0.04% | |
| EUR | 0.01% | -0.04% | 0.00% | 0.02% | 0.02% | 0.37% | -0.05% | |
| GBP | 0.06% | 0.04% | 0.06% | 0.05% | 0.08% | 0.42% | -0.01% | |
| JPY | 0.00% | 0.00% | -0.06% | -0.01% | 0.02% | 0.33% | -0.06% | |
| CAD | -0.01% | -0.02% | -0.05% | 0.01% | 0.04% | 0.35% | -0.06% | |
| AUD | -0.03% | -0.02% | -0.08% | -0.02% | -0.04% | 0.34% | -0.12% | |
| NZD | -0.36% | -0.37% | -0.42% | -0.33% | -0.35% | -0.34% | -0.43% | |
| CHF | 0.04% | 0.05% | 0.01% | 0.06% | 0.06% | 0.12% | 0.43% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.