USD/JPY handelt am Donnerstag um 159,45, praktisch unverändert zum Tagesverlauf, aber weiterhin nahe den jüngsten Höchstständen nach einer Serie von drei bullischen Tagen. Das Paar wird durch die Stärke des US-Dollars (USD) gestützt, in einem Kontext anhaltender geopolitischer Spannungen rund um die Straße von Hormus, die die Energiepreise hoch halten.
Der US-Dollar profitiert von diesem Umfeld, da Anleger einen anhaltenden inflationären Effekt durch höhere Ölpreise erwarten. Dieses Szenario verringert die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen geldpolitischen Lockerung durch die Federal Reserve (Fed), wobei die Märkte nun eine hohe Chance einpreisen, dass die Zinsen bis zum Jahresende unverändert bleiben. Diese Dynamik unterstützt den Greenback und stützt die Aufwärtsbewegung bei USD/JPY.
Jüngste US-makroökonomische Daten deuten ebenfalls auf eine widerstandsfähige Aktivität hin. Die Veröffentlichungen des S&P Global Einkaufsmanagerindex (PMI) zeigen eine stärker als erwartete Expansion sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor, was die relative Stärke der US-Wirtschaft trotz eines leichten Anstiegs der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bestätigt.
Auf japanischer Seite bleibt der japanische Yen (JPY) unter Druck. Japans starke Abhängigkeit von Energieimporten verstärkt die negativen Auswirkungen steigender Ölpreise auf die Wirtschaft, während die Erwartungen an eine geldpolitische Straffung durch die Bank of Japan (BoJ) weiterhin nach hinten verschoben werden. Die Märkte rechnen nun weitgehend mit einer Pause bei der bevorstehenden Sitzung, wobei eine mögliche Zinserhöhung erst später im Jahr erwartet wird.
Analysten von MUFG heben hervor, dass der Energieschock im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten den japanischen Yen kurzfristig weiter belasten und das Risiko einer importierten Inflation erhöhen könnte. Gleichzeitig stellt die Danske Bank fest, dass die inländische Inflation in Japan im Vergleich zu den globalen Trends relativ gedämpft bleibt, was den Spielraum der BoJ für eine schnelle Straffung der Geldpolitik begrenzt.
Schließlich bleibt die Aussicht auf Interventionen der japanischen Behörden am Devisenmarkt eine Vorsichtsquelle für Anleger. Die politischen Entscheidungsträger haben kürzlich ihre Wachsamkeit gegenüber der Schwäche des JPY bekräftigt, was eine schnelle Bewegung über die wichtige psychologische Marke von 160 begrenzen könnte.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.05% | 0.10% | -0.03% | 0.14% | 0.11% | 0.51% | 0.01% | |
| EUR | -0.05% | 0.07% | -0.09% | 0.10% | 0.03% | 0.45% | -0.06% | |
| GBP | -0.10% | -0.07% | -0.13% | 0.04% | -0.01% | 0.40% | -0.12% | |
| JPY | 0.03% | 0.09% | 0.13% | 0.16% | 0.14% | 0.50% | 0.03% | |
| CAD | -0.14% | -0.10% | -0.04% | -0.16% | -0.02% | 0.35% | -0.15% | |
| AUD | -0.11% | -0.03% | 0.00% | -0.14% | 0.02% | 0.41% | -0.12% | |
| NZD | -0.51% | -0.45% | -0.40% | -0.50% | -0.35% | -0.41% | -0.52% | |
| CHF | -0.01% | 0.06% | 0.12% | -0.03% | 0.15% | 0.12% | 0.52% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.