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Iranischer Parlamentspräsident Ghalibaf verlässt Verhandlungsteam, Märkte schalten auf Risikoaversion um

Quelle Fxstreet

 Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf ist laut Israels N12 News aus dem Verhandlungsteam zurückgetreten.

Ghalibaf, der kürzlich sagte, dass es im Iran keine Radikalen oder Moderate gebe, sondern alle „Iraner“ und „Revolutionäre“ seien, trat nach einer Intervention der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) aus dem Verhandlungsteam Teherans zurück.

Marktreaktion auf die Ghalibaf-Schlagzeile:

  • Die Stimmung drehte sich in Richtung Risikoaversion, da die US-Aktien negativ wurden.
  • Der US-Dollar legte laut US Dollar Index (DXY) um 0,26 % zu und notierte bei 98,85.
  • Die Ölpreise werden gekauft, WTI steigt um mehr als 4 % und steuert auf 97,00 USD pro Barrel zu.
  • Gold baut seine Verluste auf 0,70 % aus und zielt auf 4.700 USD.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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Autor  FXStreet
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Autor  FXStreet
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Autor  FXStreet
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Autor  FXStreet
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