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GBP/USD Kursprognose: Hält Gewinne nahe 1,3500 inmitten der Risikobereitschaft

Quelle Fxstreet
  • GBP/USD bleibt nahe 1,3500 fest, da die Attraktivität risikosensibler Anlagen optimistisch bleibt.
  • US-Präsident Trump sagte, dass die Vereinbarung mit Iran „weitgehend verhandelt“ sei.
  • Iran erklärte, dass es nicht nahe daran sei, eine Einigung mit den USA zu erzielen.

Das britische Pfund (GBP) hält die Eröffnungsgewinne um 1,3500 gegenüber dem US-Dollar (USD) während der späten europäischen Handelssitzung am Montag. Das GBP/USD-Paar handelt höher, da die Marktsentiment risikofreudig bleibt aufgrund der Erwartungen, dass die Vereinigten Staaten (US) und Iran bald eine Einigung erzielen werden.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegen die S&P 500-Futures fast 1 % höher bei rund 7.550, was auf eine starke Nachfrage nach risikoreicheren Anlagen hinweist. Der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, notiert 0,33 % niedriger nahe 99,00.

Die Marktsentiment bleibt günstig für risikoreiche Anlagen, da US-Präsident Donald Trump am Wochenende erklärte, dass die Vereinbarung mit Iran „weitgehend verhandelt“ sei. Die Kommentare aus Iran scheinen jedoch im Gegensatz zu Trumps Aussage zu stehen.

„Wir haben zu vielen besprochenen Themen Schlussfolgerungen erreicht, aber das bedeutet nicht, dass wir kurz davor sind, eine Vereinbarung zu unterzeichnen“, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums während des europäischen Handels.

GBP/USD technische Analyse

GBP/USD handelt zum Zeitpunkt der Niederschrift fest bei rund 1,3500. Der kurzfristige Ton des Paares zeigt eine leicht bullische Tendenz, da es über den 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) zurückgekehrt ist, der bei 1,3474 liegt. Der zurückeroberte kurzfristige EMA deutet darauf hin, dass die zugrundeliegende Nachfrage versucht, den jüngsten Anstieg zu stabilisieren, während der Relative-Stärke-Index (RSI) um 52 mit einem neutralen bis festen Ton übereinstimmt und keine überkauften Bedingungen signalisiert.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand am ehemaligen Abwärtstrendlinien-Durchbruchniveau bei etwa 1,3612, und ein anhaltender Durchbruch dieser Barriere würde den Weg für eine weitere Erholung in Richtung 1,3700 öffnen. Nach unten könnte das Paar auf 1,3400 fallen, wenn es den 20-Tage-EMA nicht halten kann. Das Paar könnte weitere Verluste in Richtung des Tiefs vom 18. Mai bei 1,3302 verzeichnen, sobald es unter 1,3400 fällt.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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