Der US-Dollar (USD) startet die neue Handelswoche auf der Rückseite, da die Anleger weiterhin Nachrichten bewerten, wonach ein mögliches US-Iran-Abkommen jederzeit zustande kommen könnte.
Vor diesem Hintergrund kehrt der US Dollar Index (DXY) zwei aufeinanderfolgende Tagesgewinne um und richtet den Fokus wieder nach unten, indem er unter die Unterstützung bei 99,00 fällt und neue mehrtägige Tiefstände erreicht.
Die allgemeine Verbesserung im risikobehafteten Umfeld erfolgt als Reaktion auf anhaltende Gerüchte, dass die USA und der Iran eine Vereinbarung treffen könnten, die eine Wiedereröffnung der wichtigen Straße von Hormus ermöglichen würde.
In der Zwischenzeit drücken diese Aussichten die Rohölpreise weiter nach unten, was die Inflationssorgen lindert und gleichzeitig die Vorstellung unterstützt, dass die Federal Reserve (Fed) ihre vorsichtige Haltung länger als ursprünglich erwartet beibehalten könnte.
Unterdessen gibt es am Montag aufgrund des Memorial Day Feiertags keine Aktivität an den US-Märkten. Als nächstes stehen am Dienstag die stets relevanten Verbrauchervertrauensdaten des Conference Board sowie Wohnungsmarktdaten auf der Agenda.
Bislang handelt der DXY mit moderaten Verlusten nahe der Marke von 99,00. Die Wiederbelebung der Aufwärtsdynamik könnte den Mai-Höchststand bei 99,51 (21. Mai) herausfordern, gefolgt von der 2026er Obergrenze bei 100,64 (31. März).
Auf der anderen Seite zielen die Bären weiterhin auf den kritischen 200-Tage-SMA bei 98,56 vor dem Mai-Tief bei 97,62 (6. Mai). Sobald dieser Bereich durchbrochen ist, könnte der Index eine wahrscheinliche Reise zum Februartief bei 96,49 (11. Februar) antreten, alles vor dem 2026er Tief bei 95,55 (27. Januar).
Abschließend bleibt der tägliche Relative Strength Index (RSI) nahe der 53-Marke, während der Average Directional Index (ADX) um 18 auf einen weiterhin farblosen Trend hindeutet.