EUR/USD handelt am Montag im Bereich um 1,1370 niedriger und gibt frühere Gewinne wieder ab, da sich Anleger vor den wichtigen Wachstumszahlen der Eurozone und der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve (Fed) vorsichtig zeigen.
Eine verbesserte globale Risikostimmung folgt auf eine Pause der Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, was einen deutlichen Rückgang der Ölpreise und eine Rallye an den Aktien- und Anleihemärkten auslöste. West Texas Intermediate (WTI) Öl notiert nahe 83,60 USD je Barrel und fällt um mehr als 7%, da die Sorgen über Lieferunterbrechungen nachlassen.
Anleger warten nun auf vorläufige Daten zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal aus Deutschland und der gesamten Eurozone. Für das BIP der Eurozone wird nach einem Rückgang um 0,2% zuvor ein Anstieg um 0,2% QoQ erwartet, während sich das jährliche Wachstum von 0,3% auf 0,4% beschleunigen dürfte.
Für die deutsche Wirtschaft wird nach einem Wachstum von 0,3% auf Quartalsbasis eine Stagnation erwartet, obwohl das jährliche BIP-Wachstum von 0,4% auf 0,6% steigen dürfte. Schwächer als erwartete Zahlen könnten die Sorgen über den wirtschaftlichen Ausblick der Region verstärken und den Euro zusätzlich unter Druck setzen.
Auch der vorläufige Verbraucherpreisindex (VPI) für Juli in Deutschland wird genau beobachtet werden. Die monatliche Inflation dürfte nach einem Rückgang um 0,3% um 0,7% steigen, während die jährliche Inflation zuvor bei 2,3% lag. Stärkerer Preisdruck könnte die Erwartung stützen, dass die Europäische Zentralbank an ihrer restriktiven Haltung festhält, was den Euro unterstützen würde.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/USD bei 1,1372 und weist kurzfristig eine bärische Tendenz auf, da das Paar weiterhin unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei etwa 1,1391 und dem 100-Perioden-SMA nahe 1,1420 gedeckelt bleibt. Das Momentum ist gedämpft, wobei der 14-Perioden Relative Strength Index (RSI) bei 41 verharrt, was auf schwaches Kaufinteresse hindeutet und den Fokus auf der Unterseite hält, solange das Paar unter diesem gestaffelten gleitenden Durchschnittswiderstand bleibt.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 1,1375, gefolgt von 1,1386 und dann einer dichteren Barriere um 1,1391, wo ein horizontaler Widerstand mit dem 20-Perioden-SMA zusammenfällt, bevor der 100-Perioden-SMA bei 1,1420 ins Spiel kommt. Auf der Unterseite wird die unmittelbare Unterstützung bei 1,1369 gesehen; ein klarer Bruch unter diese Marke würde den Weg für eine Ausweitung der aktuellen bärischen Phase öffnen, während ein Halten darüber das Paar lediglich in einer korrigierenden Konsolidierung unterhalb des genannten Widerstandsclusters halten würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)