AUD/USD notiert am Dienstag tiefer in der Nähe des Bereichs von 0,6970 und fällt um rund 0,3%, da der australische Dollar (AUD) trotz hawkischer Äußerungen von Michele Bullock, Gouverneurin der Reserve Bank of Australia (RBA), unter Druck gerät.
Bullock warnte, dass die zugrunde liegende Inflation weiterhin zu hoch sei, und sagte, dass „some further easing in the growth of demand is likely to be required“, um die Inflation nachhaltig zum 2%-3%-Ziel der RBA zurückzuführen. Sie fügte hinzu, dass der Vorstand weiterhin bereit sei zu handeln, „including by increasing the cash rate further if needed.“ Obwohl höhere Zinsen den Aussie normalerweise stützen würden, belasteten Sorgen, dass eine zusätzliche Straffung die Binnenaktivität und den Arbeitsmarkt schwächen könnte, die Währung.
In den Vereinigten Staaten (US) sank der Consumer Confidence Index des Conference Board im Juli von revidierten 92,2 im Juni auf 90,8, statt der von den Märkten erwarteten leichten Verbesserung. Auch der Present Situation Index fiel zum dritten Mal in Folge auf 114,9, während der Expectations Index unverändert bei 74,7 blieb.
Der Fokus richtet sich nun am Mittwoch auf den australischen Verbraucherpreisindex für Juni. Für den Gesamt-VPI wird nach einem Rückgang um 0,7% zuvor ein Anstieg um 0,2% im Monatsvergleich erwartet, während die jährliche Inflation voraussichtlich erhöht bei 4,0% bleiben wird. Der Trimmed Mean VPI dürfte um 0,4% im Monatsvergleich steigen und damit dem vorherigen Wert entsprechen, während die jährliche Kernrate zuvor bei 3,6% lag.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6969 und behält damit eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da das Paar sowohl unter dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6971 als auch unter dem 20-Perioden-SMA bei 0,6983 bleibt. Die Häufung naher Widerstände deutet darauf hin, dass Anstiege vorerst eher verkauft werden dürften, während der Relative Strength Index (RSI) um 41 auf ein schwaches Momentum statt auf klar überverkaufte Bedingungen hindeutet, was darauf schließen lässt, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle behalten, jedoch ohne starke Anschlussdynamik.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 100-Perioden-SMA um 0,6971, gefolgt von horizontalen Begrenzungen bei 0,6975 und im Bereich von 0,6981, wo auch der Tageseröffnungskurs liegt, bevor der 20-Perioden-SMA bei 0,6983 und die höhere Barriere bei 0,6987 ins Spiel kommen. Auf der Unterseite zeigt sich die unmittelbare Unterstützung bei der horizontalen Marke von 0,6964; ein nachhaltiger Bruch unter diese Marke würde tiefere Niveaus freilegen, während ein Halten darüber einen erneuten Test des dichten Widerstandsbandes oberhalb begünstigen könnte.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)