NZD/USD weitet seine Verluste am vierten aufeinanderfolgenden Tag aus und handelt am Donnerstag während der asiatischen Handelsstunden um 0,5840. Das Paar bleibt nach der Veröffentlichung der RBNZ-Inflationserwartungen gedämpft.
Die Inflationserwartungen in Neuseeland haben sich im dritten Quartal 2026 auf Zweijahressicht abgeschwächt. Die zweijährigen Inflationserwartungen, ein wichtiger Zeitraum zur Beobachtung, wie sich die Geldpolitik der RBNZ auf die Verbraucherpreise auswirkt, kühlten sich im Q3 2026 auf 2,34% ab, nach 2,53% im Q2. Unterdessen lagen die einjährigen Inflationsprognosen bei 2,6%.
Allerdings könnte das Paar NZD/USD seine Verlustserie beenden, da der neuseeländische Dollar (NZD) Unterstützung aus den Erwartungen ziehen könnte, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) im nächsten Monat eine weitere Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt vornehmen wird.
Das Paar NZD/USD wertet ab, da der US-Dollar (USD) seine täglichen Verluste inmitten eskalierender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder aufholt. Ein hochrangiger iranischer Beamter erklärte, Washington und Teheran lägen weiterhin über ein dauerhaftes Ende der Konflikte im Golf im Streit und berichtete von keinerlei Fortschritten bei der Wiederbelebung des Zwischenabkommens oder bei der Festlegung eines Umsetzungszeitplans.
Präsident Donald Trump erklärte, die USA hätten die "totale Kontrolle" über die strategisch wichtige Wasserstraße inmitten verschärfter Rhetorik zwischen Washington und Teheran, während die diplomatischen Gespräche weiterhin festgefahren sind. Unterdessen drängt die Trump-Regierung darauf, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran zu erhöhen, da militärische Maßnahmen das Regime bislang nicht zur Einhaltung bewegt haben. Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Ausweitung wirtschaftlicher Sanktionen und die Umsetzung einer Seeblockade, um die iranischen Ölexporte einzuschränken.
Laut TD Securities entsprach die Verbraucherpreisinflation in den USA im Juli den Erwartungen, wobei der Gesamtindex um 0,1% m/m stieg (0,074% vor Rundung; TD: 0,15%, Konsens: 0,1%). Das Unternehmen merkt an, dass der moderate Anstieg "teilweise durch weiterhin rückläufige Energiepreise (Benzin -3% m/m) und eine nachlassende Lebensmittelinflation erklärt wurde", was unterstreicht, dass niedrigere Kraftstoff- und Lebensmittelkosten dazu beitrugen, den allgemeinen Preisdruck im Monatsverlauf zu begrenzen.