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Milliarden-Deal bei Strategy: Saylor kauft Schulden billig zurück

Quelle Fxstreet

Strategy hat nach eigenen Angaben Wandelanleihen mit einem Gesamtnennwert von 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgekauft. Für die 2029 fälligen, unverzinslichen Wandelanleihen zahlte das Unternehmen rund 1,38 Milliarden Dollar in bar und damit etwa 8 Prozent unter dem Nennwert. Die Transaktion habe zu einer Bitcoin-Rendite von 0,7 Prozent geführt sowie zu einem Bitcoin-Zuwachs von 4.391 BTC und einem BTC-Dollar-Gewinn von 333 Millionen Dollar beigetragen.

Strategy verringert Schuldenlast ohne Auswirkungen auf Bitcoin-Bestand

Nach dem Rückkauf reduzierte Strategy das Volumen seiner ausstehenden Wandelanleihen von 8,2 Milliarden auf 6,7 Milliarden US-Dollar. Finanziert wurde die Transaktion aus vorhandenen Barmitteln sowie durch Erlöse aus laufenden Aktienverkäufen der Klasse A (MSTR) und bevorzugten Wertpapieren (STRC).

Im gleichen Zeitraum platzierte das Unternehmen Vorzugsaktien der Serie A mit variabler Verzinsung und unbegrenzter Laufzeit im Volumen von 2 Milliarden Dollar sowie Stammaktien im Wert von 84 Millionen Dollar. Die Erlöse daraus wurden zum Kauf von 24.869 Bitcoin verwendet.

Trotz des Schuldenabbaus hielt Strategy seinen Bitcoin-Bestand stabil bei 843.738 BTC. Das Unternehmen meldete zudem einen Bitcoin-pro-Aktie-Wert von 220.900 Sats sowie Dollar-Reserven von 871 Millionen Dollar. Das ausstehende Volumen an Vorzugsaktien belief sich auf 15,5 Milliarden Dollar.

Zuvor hatte das Unternehmen angedeutet, den Rückkauf möglicherweise über eine Kombination aus vorhandenen Barmitteln, Erlösen aus dem laufenden Aktienverkaufsprogramm sowie möglichen Verkäufen von Bitcoin-Beständen zu finanzieren.

Seit Jahresbeginn erzielte Strategy nach eigenen Angaben eine Bitcoin-Rendite von 13,3 Prozent. Der gesamte BTC-Zuwachs habe bei 89.378 Bitcoin gelegen, der BTC-Dollar-Gewinn bei 6,8 Milliarden Dollar.

Firmenchef Michael Saylor erklärte, die Transaktionen unterstrichen die mehrschichtige Kapitalstrategie des Unternehmens. Strategy könne Bargeld, Eigenkapital oder Kreditinstrumente einsetzen, um die Bilanz zu optimieren und zugleich das Bitcoin-Engagement je Aktie auszubauen.

„Wir bleiben darauf fokussiert, den Bitcoin-Bestand pro Aktie für unsere Stammaktionäre langfristig zu steigern und zugleich eine äußerst solide Bilanz für unsere Investoren im Bereich Digital Credit aufrechtzuerhalten“, erklärte Saylor.

Unternehmenspräsident Phong Le ergänzte, der Rückkauf der Schulden mit Abschlag spiegele eine disziplinierte Kapitalallokation wider. Finanzchef Andrew Kang bezeichnete den Schritt zudem als „positiv für Eigenkapital- und Kreditinvestoren“.

Strive stockt Bitcoin-Bestand auf 1,2 Milliarden Dollar auf

Unterdessen teilte die Bitcoin-Treasury-Gesellschaft Strive mit, weitere 1.109 Bitcoin gekauft zu haben. Damit erhöhte sich der Gesamtbestand auf 16.500 BTC, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einen Wert von rund 1,2 Milliarden Dollar hatten.

Die Akquisition wurde laut einer Einreichung bei der U.S. Securities and Exchange Commission teilweise über Vorzugsaktien und Aktienverkäufe finanziert. Der durchschnittliche Kaufpreis habe bei rund 76.988 Dollar je Bitcoin gelegen.

Der Bitcoin-Kurs fiel zuletzt unter die Marke von 77.000 Dollar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde die Kryptowährung bei 76.477 Dollar gehandelt und lag damit rund 1,4 Prozent im Minus.

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