Die Analysten von UOB Global Economics & Markets Research um Enrico Tanuwidjaja und Vincentius Ming Shen sehen angesichts der steigenden Leistungs- und Finanzierungsdefizite Indonesiens zunehmende Abwärtsrisiken für die Rupiah. Die indonesische Notenbank rechne zwar weiterhin mit einem beherrschbaren Leistungsbilanzdefizit. Höhere globale Renditen, der geldpolitische Kurs der US-Notenbank Fed sowie geopolitische Spannungen dürften den Abwertungsdruck auf die Landeswährung in den kommenden Quartalen jedoch aufrechterhalten.
„Anhaltende externe Belastungsfaktoren — insbesondere die Strategie der US-Notenbank, die Zinsen länger auf hohem Niveau zu halten — dürften den Abwertungsdruck auf die Rupiah weiter verstärken.“
„Die Rupiah bleibt angesichts höherer globaler Renditen und anhaltender Unsicherheit weiteren Abwertungsrisiken ausgesetzt, während die Exportentwicklung voraussichtlich durch die schwache globale Nachfrage und volatile Rohstoffpreise gebremst wird.“
„Vor diesem Hintergrund dürfte Indonesiens außenwirtschaftliche Lage weiterhin unter Druck bleiben.“
„Eine enge politische Abstimmung zwischen Regierung und Privatsektor wird entscheidend sein, um diese Herausforderungen zu bewältigen.“
„Insbesondere Initiativen unter Führung von Danantara — darunter die Rolle als Plattform zur Kapitalmobilisierung sowie als Exportkanal über Danantara Sumberdaya Indonesia (DSI) — könnten die außenwirtschaftliche Balance strukturell stützen.“