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US Dollar Index Kursprognose: Dreht sich um, da 99,50 weiterhin wichtige Barriere bleibt

Quelle Fxstreet
  • Der US-Dollar-Index fällt aufgrund wachsender Optimismus über ein US-Iran-Abkommen auf nahe 99,10 zurück.
  • US-Präsident Trump sagte, dass Washington sich in den „Endphasen“ der Erreichung eines Abkommens mit Iran befindet.
  • Die US-Staatsanleihenrenditen geben frühe Gewinne ab, während die Ölpreise die Korrekturbewegung vom Mittwoch halten.

Der US-Dollar (USD) gibt den Großteil seiner frühen Gewinne ab, da die US-Staatsanleihenrenditen aufgrund wachsender Zuversicht, dass die Vereinigten Staaten (US) und Iran bald ein Abkommen erzielen werden, stark korrigieren.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dreht der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, nach oben um und notiert nahe 99,10, nachdem er die Erholungsbewegung über 99,35 nicht ausweiten konnte. Die 10-jährigen US-Staatsanleihenrenditen geben ihre gesamte frühe Erholungsbewegung auf und flachen bei rund 4,58 % ab.

Die US-Staatsanleihenrenditen korrigierten am Mittwoch stark, nachdem die Ölpreise negativ auf den wachsenden Optimismus hinsichtlich eines langfristigen Friedensabkommens zwischen den USA und Iran reagierten.

Die Hoffnungen auf Frieden zwischen den USA und Iran wurden genährt, nachdem Präsident Donald Trump sagte, dass Washington sich in den „Endphasen“ der Finalisierung eines Abkommens mit Iran befindet.

Die US-Anleihenrenditen stiegen in den vergangenen zwei Wochen, da Händler zuversichtlich wurden, dass die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr aufgrund der erhöhten Ölpreise keine Zinssenkungen vornehmen wird.

Wirtschaftlich warten die Anleger auf die vorläufigen US S&P Global Einkaufsmanagerindex (PMI)-Daten für Mai, die um 13:45 GMT veröffentlicht werden.

Technische Analyse US-Dollar-Index

Der Dollar-Index Spot notiert niedriger bei rund 99,10. Der kurzfristige Ton ist jedoch konstruktiv, da der Preis über dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 98,75 bleibt.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) bei 57,62 befindet sich im bullischen Bereich, aber noch nicht im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum positiv, aber nicht überdehnt ist.

Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am 20-Tage-EMA bei 98,75, wobei ein Bruch auf eine tiefere Korrekturphase in Richtung 98,00 hindeuten würde. Solange der Index diesen gleitenden Durchschnitt auf Schlusskursbasis verteidigt, bleibt die breitere Tendenz nach oben gerichtet, mit Spielraum für Käufer, höhere Niveaus zu testen, auch wenn der nahe Widerstand von den verfügbaren Indikatoren noch nicht klar definiert ist.

Nach oben könnte der Spot versuchen, die Marke von 100,00 zu testen, wenn es gelingt, den Höchststand vom 20. Mai bei 99,47 entscheidend zu durchbrechen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.

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