Das Washington-Strategy-Team von TD Cowen um Chris Krueger sieht die Voraussetzungen für eine nachhaltige Erholung des US-Dollars bislang nicht erfüllt. Dafür brauche es eine konsequentere Umsetzung der US-Politik sowie erneut überraschend starke Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. Vorerst bleiben die Analysten gegenüber dem Dollar überwiegend pessimistisch und sehen insbesondere gegenüber dem kanadischen Dollar und dem chinesischen Yuan nur begrenztes Aufwärtspotenzial. Im Fokus der Märkte stehen nun die anstehenden US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten.
„Eine nachhaltige Erholung des US-Dollars erfordert eine konsequentere Umsetzung der politischen Maßnahmen und erneut positive Überraschungen bei den US-Konjunkturdaten.“
„Die US-Beschäftigungszahlen dürften im August nach dem sehr enttäuschenden Ergebnis im Juli deutlich anziehen. Auch die Veröffentlichung der Inflationsdaten aus der Eurozone steht bei den Märkten ganz oben auf der Agenda.“
„Während der US-Zinsmarkt die Anpassungen am Rückkaufprogramm des Finanzministeriums verarbeitet, ist die Zinskurve weiterhin flacher und die Laufzeitprämie gesunken. In der kommenden Woche werden sich die US-Märkte auf die Arbeitsmarktdaten konzentrieren. Ein stärker als erwarteter Wert dürfte eine deutlich heftigere Reaktion auslösen als ein schwacher Beschäftigungsbericht.“