Gold (XAU/USD) schwankt am Freitag innerhalb einer engen Spanne, da die Märkte die sich entwickelnde Lage im Nahen Osten weiterhin beobachten, während Händler vor den US-Inflationsdaten ebenfalls abwartend bleiben. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts handelt XAU/USD um etwa 4.762 USD und steuert auf den dritten wöchentlichen Gewinn in Folge zu.
Nach einer Verbesserung der Risikostimmung äußerte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag gegenüber NBC News, er sei „sehr optimistisch“, dass ein Friedensabkommen mit dem Iran nach der zweiwöchigen Waffenstillstandsvereinbarung in Reichweite sei. Unterdessen erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, sein Land werde „so bald wie möglich“ direkte Gespräche mit dem Libanon aufnehmen.
Diese Entwicklungen haben dazu beigetragen, frühere Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit des Waffenstillstands zu mildern. Die Spannungen bleiben jedoch erhöht, da israelische Angriffe im Libanon andauern, was die Märkte vor den bevorstehenden US-Iran-Verhandlungen in Pakistan vorsichtig stimmt.
Vor diesem Hintergrund wird die Kursentwicklung von Gold weiterhin von geopolitischen Schlagzeilen und wechselnden Erwartungen an die Zinspolitik der Federal Reserve (Fed) bestimmt. Obwohl die Ölpreise seit der Ankündigung des Waffenstillstands nachgegeben haben, liegen sie weiterhin deutlich über dem Niveau vor dem Konflikt, da der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus weitgehend gestört bleibt.
Dies hält die Inflationssorgen lebendig, wobei die bevorstehenden Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) voraussichtlich die Auswirkungen höherer Ölpreise widerspiegeln werden. Ökonomen prognostizieren für den Gesamt-CPI im März einen Anstieg von 0,9 % im Monatsvergleich, nach 0,3 % im Vormonat, während die jährliche Inflation von 2,4 % im Februar auf 3,3 % beschleunigt werden soll.
Die Fed-Entscheidungsträger haben wiederholt betont, dass beide Seiten des dualen Mandats gefährdet sind, da sich der Disinflationsprozess verlangsamt, während sich die Arbeitsmarktbedingungen als angespannt erweisen. In diesem Kontext dürfte die ölgetriebene Inflation die Fed in den kommenden Monaten auf der Warteschleife halten, sofern es nicht zu einem bedeutenden Durchbruch in den US-Iran-Gesprächen kommt, der zu einem nachhaltigen Rückgang der Ölpreise führt.
Aus technischer Sicht zeigt der 4-Stunden-Chart, dass XAU/USD innerhalb eines aufwärts geneigten parallelen Kanals handelt und seit dem Tief bei etwa 4.100 USD im März eine Reihe höherer Hochs und höherer Tiefs bildet.
Das Kursgeschehen spiegelt jedoch einen neutralen bis begrenzten kurzfristigen Ton wider, da das Paar unter dem 200-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bei 4.878 USD handelt, während es über dem 100-Perioden-SMA bei 4.609 USD bleibt.
Der Relative Strength Index (RSI) um 55 deutet auf ein leicht positives Momentum hin, doch die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie bleibt unter der Signallinie und über null, wobei negative Histogrammbalken bestehen bleiben, was eine Konsolidierungsphase innerhalb des aufsteigenden Kanals verstärkt.
Auf der Oberseite wird der unmittelbare Widerstand zunächst durch den 200-Perioden SMA bei 4.878 USD definiert, wobei ein Ausbruch darüber den Weg zur oberen Begrenzung des Kanals nahe 5.000 USD als nächster bedeutender Angebotszone öffnen würde.
Auf der Unterseite entsteht die erste Nachfrage um den unteren Kanalrand bei 4.700 USD, der einen substantielleren Support am 100-Perioden SMA bei 4.609 USD schützt. Ein nachhaltiger Rückgang unter letzteren würde die breitere konstruktive Kanalerzählung schwächen und tiefere Verluste freilegen, während ein Halten über diesen Unterstützungen die aktuelle Konsolidierungsphase innerhalb der aufsteigenden Struktur intakt halten würde.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)