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EUR/GBP stabilisiert sich, während Händler auf die geldpolitischen Entscheidungen der BoE und EZB angesichts von Inflationsrisiken warten

Quelle Fxstreet
  • EUR/GBP reduziert frühere Verluste, bleibt jedoch am Mittwoch im negativen Bereich.
  • Der Fokus richtet sich auf die geldpolitischen Ankündigungen der BoE und der EZB am Donnerstag.
  • Steigende Ölpreise schüren Inflationssorgen und verändern die Zinserwartungen der Zentralbanken.

EUR/GBP hält sich am Mittwoch stabil, nachdem es frühere Verluste reduziert hat, da die stabilen Inflationsdaten aus der Eurozone den Euro (EUR) stützen und das britische Pfund (GBP) unter moderatem Druck bleibt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird das Paar bei etwa 0,8638 gehandelt, ohne Anschlusskäufe und bleibt innerhalb einer einwöchigen Spanne, da Händler große Richtungspositionen vor den geldpolitischen Entscheidungen der Bank of England (BoE) und der Europäischen Zentralbank (EZB), die am Donnerstag anstehen, vermeiden.

Die von Eurostat veröffentlichten Daten zeigten, dass der Kern-Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HICP) um 0,8% MoM gestiegen ist, unverändert seit Januar, während der jährliche Kernwert bei 2,4% stabil blieb, was den Markterwartungen entspricht.

In der Zwischenzeit stieg der Haupt-HICP um 0,6% im Monatsvergleich, leicht unter den 0,7%, die im Januar verzeichnet wurden, während der jährliche Wert unverändert bei 1,9% blieb und den Prognosen entsprach.

Da die Hauptinflation nahe dem Ziel von 2% der EZB schwebt, könnten erneute Inflationsrisiken durch hohe Ölpreise im Zuge des US-Israel-Kriegs mit dem Iran die Entscheidungsträger dazu bringen, ihre geldpolitische Haltung in eine hawkische Richtung zu überdenken. Allerdings stellen steigende Energiekosten ein wachsendes Risiko für die wirtschaftlichen Aussichten der Eurozone dar, angesichts der starken Abhängigkeit der Region von importierter Energie.

Es wird erwartet, dass die EZB alle drei wichtigen Zinssätze bei ihrer bevorstehenden Sitzung unverändert lässt. Die Aufmerksamkeit wird auf die zukünftige Orientierung gerichtet sein, da die Märkte nach Hinweisen auf den zukünftigen Zinsweg suchen. Bevor die Spannungen im Nahen Osten ausbrachen, erwarteten die Märkte, dass die EZB bis 2026 auf dem aktuellen Stand bleibt. Angesichts der erneuten Inflationsrisiken durch höhere Ölpreise preisen die Händler jedoch nun die Möglichkeit einer Zinserhöhung bis Juli ein.

In der Zwischenzeit haben sich die Erwartungen rund um die Bank of England (BoE) in bemerkenswerter Weise verschoben, da die Märkte nun eine Verzögerung bei Zinssenkungen erwarten. Zuvor preisten die Händler nahezu eine 80%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung bei der bevorstehenden Sitzung ein, aber die Märkte erwarten nun, dass die BoE den Bankzinssatz bei 3,75% unverändert lässt. Die Anleger preisen auch zunehmend die Möglichkeit einer Zinserhöhung bis zum Jahresende ein, da anhaltende Inflationsrisiken den Lockerungsweg der BoE komplizieren. 


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