NZD/USD erholt sich am Donnerstag in der amerikanischen Handelssitzung und gewinnt die mittleren 0,5800er zurück, nachdem es sich von den während der asiatischen Sitzung erreichten Zwei-Wochen-Tiefs gelöst hat. Der neuseeländische Dollar (NZD) hat etwas Boden gutgemacht, da der US-Dollar (USD) an Schwung verloren hat.
Eine Umfrage der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) zeigte, dass sich die Inflationserwartungen im dritten Quartal abgeschwächt haben und von zuvor 2,53% auf 2,34% gesunken sind. Niedrigere Erwartungen geben der Zentralbank weniger Anlass, die Geldpolitik zu straffen, und verstärken das dovishe Umfeld für den Kiwi.
Dem steht gegenüber, dass der Greenback unter Druck steht, nachdem schwache US-Erzeugerpreise und ein Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe die Wetten auf eine weitere Straffung durch die Federal Reserve (Fed) gedämpft haben.
Der risikosensitive Kiwi bleibt jedoch der vorsichtigen Stimmung im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten ausgesetzt, was seine Erholungsversuche begrenzt hat.
Da der heimische Kalender kaum Impulse bereithält, dürfte die Richtung von der US-Seite kommen, sodass die Einzelhandelsumsätze am Freitag und das Michigan Consumer Sentiment die nächsten Tests für das Paar darstellen.
Elias Haddad von Brown Brothers Harriman hebt hervor, dass "insgesamt die Inflationserwartungen nahe am 2%-Zielmittelpunkt der RBNZ für die Inflation bleiben, was die Glaubwürdigkeit der Bank unterstreicht." Gleichzeitig argumentiert er, dass "die Inflation über dem Zielwert, ein günstigerer inländischer Wachstumsausblick und ein Leitzins nahe dem unteren Ende der neutralen Spanne der RBNZ (2,20%-4,10%) für zusätzliche Zinserhöhungen der RBNZ sprechen," was das Argument für eine weitere geldpolitische Straffung trotz gut verankerter Erwartungen untermauert.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5851 und behält einen leicht bärischen kurzfristigen Ton bei, da es unter den 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5864 fällt und gleichzeitig nur geringfügig über dem 100-Perioden-SMA bei 0,5843 bleibt. Der Relative Strength Index (RSI) um 43 tendiert schwach, ist aber nicht überverkauft, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer die Kontrolle behalten, auch wenn das Abwärtsmomentum eher moderat als aggressiv ist.
Auf der Oberseite ergibt sich der erste Widerstand bei 0,5853 und 0,5858, was eine nahe Begrenzung vor dem 20-Perioden-SMA bei 0,5864 bildet, während stärkere Barrieren bei 0,5907 und 0,5930 liegen, mit 0,5965 weiter oben. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung knapp unter dem Markt bei 0,5845, verstärkt durch den 100-Perioden-SMA bei 0,5843 und die horizontale Untergrenze bei 0,5842, wobei ein Bruch wahrscheinlich die Korrekturphase ausweiten würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)